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Weniger Sommergerste in Österreich

Einen idealen Start finden derzeit Landwirte in Österreich für die Anbausaison 2011 vor. Sommergerste wird weniger ausgebracht. In Österreich werden derzeit Zuckerrüben gesät und in frühen Regionen bereits Kartoffeln gepflanzt. Für Sommergerste, Hafer, Durum und Erbsen waren die Aussaatbedingungen optimal, erklärte Reinhard Wolf, Vorstandsdirektor der Raiffeisen Ware Austria (RWA), Wien, vor Kurzem vor der Presse.

Für die Kulturen Soja, Kürbis, Sonnenblumen und Mais stünden in diesem Frühjahr nur noch begrenzte Flächen zur Verfügung, so Wolf. Sommergerste habe erneut Fläche verloren. Hier rechnet Wolf mit einer Anbaufläche von rund 70.000 ha. Dies führte der RWA-Vorstand auf die unbefriedigende Erlössituation und die hohen Ertragsschwankungen bei Gerste zu Brauzwecken zurück, meldet der Wiener Informationsdienst AIZ.

Gewinner dieser Entwicklung seien Sojabohne und Kürbis. Besonders in der Lebensmittelbranche werde Soja stark nachgefragt und es würden attraktive Preise bezahlt. Wolf erwartet künftig bei Mais eine nochmalige Flächenerweiterung. Einziger Unsicherheitsfaktor sei die Bekämpfung des Maiswurzelbohrers. Im Falle von verschärften Fruchtfolgeregelungen könnte es, so Wolf, bei dieser Kultur einen gravierenden Rückschlag geben.

geschrieben von agrarzeitung.de am 04.04.2011 um 18:35.


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