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Weniger Braugerstenverträge in Bayern

Der Bayerische Bauernverband (BBV) hat für die Braugerstenernte 2009 im Freistaat keine Vertragspreisempfehlung an die Landwirte gegeben. Dennoch wurden in jüngster Zeit nennenswerte Mengen an braufähiger Sommergerste zwischen Erzeugern sowie Landwarenhändlern und Genossenschaften kontrahiert. Ludwig Höchstetter von der Baywa AG, München, bezifferte gegenüber ernährungsdienst.de, die Gerstenmenge die sein Haus vertraglich gesichert hat, auf gut 15 000 t.

"Inzwischen haben wir die Aktion aber weitgehend abgeschlossen", so Höchstetter. Auch etliche private Agrarhandelsbetriebe haben in Süddeutschland Braugerstenanbau- und Lieferverträge abgeschlossen. Allerdings ist die Gesamtmenge diesmal wesentlich geringer als dies in früheren Jahren der Fall war. Die Erzeugerpreise bei den Verträgen bewegen sich im wesentlichen zwischen 138 und 140 €/t netto, Valuta 1. Oktober. In Regionen Nordbayerns, aber auch in Württemberg sollen für besonders bevorzugte Braugerstensorten gelegentlich auch höhere Erlöse geboten worden sein.

geschrieben von Ernährungsdienst Online am 23.05.2009 um 09:34.


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