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Warsteiner Brauerei errichtet eigenes Blockheizkraftwerk

Die Warsteiner Brauerei errichtet ein eigenes Blockheizkraftwerk auf dem Brauereigelände. Das Dach der Produktionshalle 1 auf dem Gelände der Waldparkbrauerei ist geöffnet. Erste Teile für das entstehende Blockheizkraftwerk sind bereits per Kran eingehoben. Noch in diesem Jahr soll das neue BHKW feierlich eingeweiht werden.

Die Planungen sind abgeschlossen, das neue Blockheizkraftwerk der Warsteiner Brauerei ist im Bau. Seit dieser Woche sind Mitarbeiter der Privatbrauerei sowie der beteiligten Liefer- und Bauunternehmen im Einsatz. Nachdem der Unterboden für das BHKW fertig gestellt wurde, werden nun nach und nach Maschinenteile sowie Abschlusswände in die Produktionshalle gehoben. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Projekt bis Ende September durch sind“, erklärt Peter Himmelsbach, Geschäftsführer Technik der Warsteiner Gruppe. „Voraussichtlich im Oktober werden wir das neue BHKW feierlich einweihen“, kündigt er an. Ein Grund für den Bau des neuen Kraftwerks ist die sichere und umweltfreundliche Versorgung der Waldparkbrauerei mit Wärme und Strom. „Momentan wird die gesamte Prozesswärme aus dem gasbetriebenen Dampfkessel gewonnen. Das benötigte Gas sowie der elektrische Strom werden von externen Energieversorgern bezogen“, erklärt Himmelsbach, der dieses Projekt im Hause Warsteiner verantwortet.

Um in einem Energie-Gesamtkonzept ressourcenschonender und umweltfreundlicher zu arbeiten, soll das BHKW nun in die Produktionsprozesse integriert werden. Die höchste Priorität wird auf eine möglichst vollständige Ausnutzung der bei dem Kraftwärmeprozess entstehenden thermischen Energie gelegt. „Die erzeugte elektrische Energie soll einen Teil unseres Eigenbedarfs decken“, erläutert Himmelsbach. Der erzeugte Überschuss wird nach Angaben des Geschäftsführers in das öffentliche Netz eingespeist. Neben dem Vorteil der eigenen Stromerzeugung und Nutzung der Wärmeenergie werden durch den Einsatz der neuen BHKW-Anlage die CO2-Emissionen deutlich reduziert und der Energiehaushalt insgesamt entlastet. „Zu einem späteren Zeitpunkt kann die Anlage problemlos von Erdgas- auf Biogasbetrieb umgestellt werden“, erklärt Projektleiter Himmelsbach abschließend.

geschrieben von Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG am 18.07.2009 um 09:41.


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