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Schäden in Wintergerste sind überschaubar

Unter den stürmischen und nassen Witterungsbedingungen haben die Gerstenbestände etwas gelitten und sind regional unterschiedlich ins Lager gegangen. Die Schäden sind jedoch überschaubar. In Norddeutschland wurden keine Schäden beobachtet. Da die Bestände auf Grund der Trockenheit nicht sehr dicht stehen, besteht ohnehin kaum Lagergefahr.

Im Westen und Nordwesten der Bundesrepublik sind großflächig ebenfalls keine Verluste zu vermelden. Auch in Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden berichten Fachleute lediglich von gelegentlich betroffenen Beständen. Regional könnten es in Rheinland-Pfalz auch 20 bis 30 Prozent sein.

In Bayern haben die jüngsten Sturmböen in Verbindung mit Hagelschlag und Starkregen ebenfalls nur regional stärkere Schäden in den Wintergerstenbeständen angerichtet. Nach dem Sturm am Fronleichnam sollen in großen Teilen Unter- und Mittelfrankens etliche Bestände ins Lager gegangen sein, Schätzungen zufolge bis zu 20 Prozent. Betroffen waren vor allem kräftig entwickelte Schläge. Eine Abschätzung der Gesamtschadenshöhe in der Landwirtschaft ist nach Auskunft des Bayerischen Bauernverbandes nicht möglich.

Größere Einbrüche bei den Erträgen erwarten die Fachleute aus heutiger Sicht nicht. Qualitätsbeeinträchtigungen und schwierigere Erntebedingungen werden aber nicht ausgeschlossen. In Bayern wird sogar mit einem späteren Erntebeginn für Wintergerste gerechnet.

geschrieben von Ernährungsdienst Online am 12.06.2009 um 19:32.


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