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Russlands Rückkehr in den internationalen Getreidemarkt lässt Märkte kalt

Die Bakanntgabe von Russland, den Export-Stopp für Getreide zum 1. Juli 2011 aufzuheben, hat zu leichten Preis-Rückgängen geführt, der große Einbruch blieb allerdings aus.

Die offizielle Bekanntgabe, dass Russland sein Exportembargo zum 1. Juli 2011 aufheben wird, hat lediglich zu leichten Preisrückgängen geführt, da es bereits in den letzten Tagen entsprechende Erwartungen gab und die Nachricht zum Teil bereist "eingepreist" war.
Es wird zwar erwartet, dass auch die Börse in Chicago (CBOT) heute mit Preisabschlägen reagieren wird, allerdings dürften auch die letztlich nur die Preisspitzen kappen, da sich an den fundamentalen Daten nichts geändert hat.
Die Befürchtungen, dass es aufgrund der Trockenheit in den letzten Wochen zu erheblichen Ertrags- und möglicherweise auch Qualitätseinbußen bei Weizen und Gerste kommen könnte, haben die Preise in den letzten Tagen auf neue Höchstkurse getrieben. Eine leichte Erholung der Märkte könnte folglich auch nur sehr kurzfristig anhalten.
Experten äußerten gestern die Meinung, dass ein Rückgang um 5-15 Euro je Tonne bei den extremen Steigerungen der letzten Tage nahezu normal sei und schnell wieder ausgeglichen sein könnte.
Die Aussichten für Weizen und Braugerste seien nicht günstiger geworden. Auch wenn es in den kommenden Tagen noch Regen geben wird, wird sich daran kaum etwas ändern, da das Getreide vielerorts bereits erhebliche Trockenschäden aufweist.

geschrieben am 31.05.2011 um 07:43.


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