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Radeberger Exportbierbrauerei begeht 125-jähriges Namensjubiläum
Das Jahr 2010 ist für Radeberger Pilsner ein ganz besonderes: Am 25. April jährte sich zum 125. Mal die Umbenennung der 1872 errichteten „Aktienbrauerei zum Bergkeller“ in „Radeberger Exportbierbrauerei“.
Zwei maßgebliche Argumente lagen der Umbenennung der Brauerei im Jahr 1885 zugrunde: Einerseits wurde mit „Radeberger“ eine unmissverständliche Zuordnung der Herkunft des Bieres ermöglicht. Andererseits konnte mit der Bezeichnung „Exportbierbrauerei“ bereits im Unternehmensnamen auf die weitreichenden Handels- und Lieferaktivitäten des Hauses hingewiesen werden. Denn „Exportbierbrauerei“ war die in dieser Zeit geläufige Bezeichnung für eine Versandbierbrauerei, die über die üblichen Absatz- und Ausstoßgrenzen einer damals arbeitenden Brauerei ihr Bier im In- und Ausland verkaufte.
Seit 1885 zeugt nun bereits der Name der Brauerei von der besonderen Güte des Produktes, dessen hervorragende Qualität schon in dieser Zeit längeren Transportwegen standhielt. Denn die hohe Qualität brachte Radeberger Pilsner auch eine besonders gute Haltbarkeit und ermöglichte der Radeberger Exportbierbrauerei damit gut florierende Geschäfte weit über die sächsischen Landesgrenzen hinaus - in ganz Deutschland sowie als einer der ersten deutschen Brauereien ab 1905 gar dauerhaft in den USA und Kanada. Damit war ein wichtiger Grundstein für den bis heute andauernden Erfolg der Marke gelegt.
Heute ist die Radeberger Exportbierbrauerei nicht nur eine der modernsten Brauereien Deutschlands, die eines der bekanntesten und beliebtesten deutschen Biere Pilsner Brauart herstellt. Mit ihrer Marke Radeberger Pilsner ist sie vor allem ein sympathischer Botschafter ihrer Heimat, der Bierstadt Radeberg, und der stolze Namensgeber der größten privaten deutschen Brauereigruppe, der Radeberger Gruppe KG.
Die bis 19. September 2010 im Radeberger Schloss Klippenstein zu besichtigende Ausstellung zeigt den Entwicklungsweg der Radeberger Exportbierbrauerei und ihrer Marke Radeberger Pilsner von 1885 bis heute auf und geht dabei auch auf die Gründung der Brauerei im Jahre 1872 ein. Anschaulich und sympathisch gehört dazu auch der Blick auf mehrere Mitarbeiter-generationen, die unter unterschiedlichsten technischen, unternehmerischen und gesellschaftlichen Bedingungen tätig waren und denen jedoch eins gemein war: Der unbedingte Wille zum Erfolg ihres Produktes und ihres Unternehmens. „Trotz hoher Technisierung wird ein Großteil der Kraft und des Schwungs der Marke bis heute aus den Reihen der hier arbeitenden Menschen generiert. Auf dem Brauereigelände, aber auch im privaten Bereich rund um den Standort. Der Stolz, ein ‚Radeberger’ zu sein, wird hier authentisch gelebt, und das lässt mich mit Zuversicht in die Zukunft blicken“, resümiert Axel Frech, Geschäftsführer der Radeberger Exportbierbrauerei, im Vorfeld der Ausstellungseröffnung.
geschrieben am 01.07.2010 um 07:45.
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