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Malzexporte der EU schrumpfen

Der internationale Malzmarkt ist ein Trauerspiel. Die EU-Exporteure verlieren im laufenden Wirtschaftsjahr große Marktanteile. Der globale Handel mit Malz, gemessen in Gerstenäquivalent, wird 2009/10 um 450.000 t auf 5,4 Mio. t schrumpfen, schätzt der Internationale Getreiderat IGC Ende März. Um fast die gleiche Menge, nämlich 400.000 t, werden im Jahresvergleich auch die EU-Exporte sinken. Nur noch 2,0 Mio. t können aus der EU am Weltmarkt verkauft werden.

Damit verliert die EU als größtes Malzexportland Marktanteile. Größere Einbußen hat auch Kanada. Die Wettbewerber Argentinien und Australien werden dagegen nach IGC-Schätzung etwas mehr verkaufen.

Als Grund für die flaue Weltmarktnachfrage nach Malz nennt der IGC die Folgen der Wirtschaftskrise, die auf die Bierlaune gedrückt hat. Die russischen Importe sind auf ein Minimum geschrumpft. Andere Länder haben ebenfalls auf die Bremse getreten. Lediglich Brasiliens Malzimporte florieren. Das südamerikanische Land ist kaum von der Wirtschaftskrise erfasst worden.

geschrieben von agrarzeitung.de am 29.03.2010 um 20:58.


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