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Kiew will Getreidehandel kontrollieren
Internationale Getreidehändler fürchten, dass ihnen die Grundlage für ihre Aktivitäten in der Ukraine entzogen werden. Die Regierung in Kiew plant mit einem Gesetz, alle ukrainischen Getreideexporte unter staatliche Aufsicht zu stellen. Der Gesetzesentwurf ist in dieser Woche vom Agrarausschuss des Parlamentes gebilligt worden. Damit hat das Gesetz nach Einschätzung politischer Beobachter gute Chancen, eine parlamentarische Mehrheit zu finden. Es sieht vor, dass ausschließlich Handelsunternehmen den Getreideexport durchführen dürfen, an denen der Staat mindestens 25 Prozent der Anteile hält. Privaten Händlern soll der Export nur noch erlaubt sein, wenn sie Landwirten mindestens 50 Prozent der Ernte vorfinanzieren.
Internationalen Händlern wie Toepfer International, Cargill oder Soufflet könnte die Geschäftsgrundlage entzogen werden, fürchten Marktbeobachter. Die Unternehmen hätten in den vergangenen Jahren große Summen in den Ausbau der Exportinfrastruktur investiert. „Jetzt haben sie anscheinend ihre Schuldigkeit getan und sollen aus dem Markt gedrängt werden", formuliert es ein Beobachter.
Organisationen wie die Weltbank, der Internationale Währungsfonds IMF und die Europäische Aufbaubank EBRD sowie Auslandshandelskammern in der Ukraine sind alarmiert. Sie haben in Schreiben an die Regierung auf die Konsequenzen des Gesetzes hingewiesen.
Link: http://www.agrarzeitung.de/nachrichten/pages/protected/show.php?id=37823
geschrieben von agrarzeitung.de am 07.03.2011 um 05:53.
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21.05.12 - Es sind aktuell bereits über 1 Mio. Euro für das Klimaschutz-Projekt zusammen gekommen. Mit dem Stand vom 21.05.2012 sind es genau 1.144.165 Euro. Die Gelder werden für Wiedervernässung und Aufforstung der Torfmoorwälder im Sebangau Nationalpark in Borneo, Indonesien verwendet. Durch die Kronkorkenaktion werden bis zu 50.000 Hektar Moorfläche zusätzlich geschützt. Für die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen sorgt der WWF. [mehr]
21.05.12 - Die Regenfälle der letzten Wochen die Aufwuchsbedingungen regional stabilisiert, dennoch bleibt der Ertrag und die Produktion beim Wintergetreide deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem mussten bei Winterweizen, Wintergerste und auch bei Raps mehr Flächen umgebrochen und mit Sommergetreide bestellt werden als bislang gedacht. Wegen des deutlichen Zuwachses bei Sommergetreide und Mais schätzt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Gesamternte jetzt um eine Millionen Tonnen (Mio t) höher auf insgesamt 42,4 Mio. t. Der Inlandsbedarf liegt nach den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jedoch zwischen 43 und 44 Mio. t Getreide. [mehr]