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1. Erntebericht für Sommerbraugerste 2010 in Deutschland
19.08.10 - Vier Wochen nach Beginn der Sommergerstenernte in Deutschland hat die Braugersten-Gemeinschaft e.V. auf der Grundlage erster Ernteergebnisse aus den Braugerstenförderverbänden in den verschiedenen deutschen Anbauregionen den ersten Erntebericht für Sommerbraugerste 2010 in Deutschland erstellt. Auf Grund der wechselhaften Witterung und anhaltenden, teilweise heftigen Regenfällen verzögert sich der Abschluss der Ernte in allen deutschen Anbaugebieten um mehrere Wochen. In späteren Lagen und Höhenregionen (um 500 m NN) konnte noch nicht gedroschen werden.
Erntebericht 2010 Deutschland
Ernteprognose für Sommerbraugerste 2010
22.07.10 - Ersten Hochrechnungen zufolge werden auf Grund dieser Beobachtungen und der deutlich dezimierten Sommergerstenanbaufläche (ca. 350.000 ha) ca. 1,7 Mio Tonnen Sommergerste in Deutschland geerntet werden. Die niedrigen Eiweißwerte, sowie die noch sehr wage geschätzte Sortierung von durchschnittlich 84 Prozent werden voraussichtlich eine Braugerstenmenge von 1,1 Mio Tonnen ergeben. Auf Grund der schnellen Abreife sind die Bestände gesund und können in den nächsten Tagen bei trockener Witterung gedroschen und eingebracht werden.
Die Zurücknahme der Ernteprognosen in vielen europäischen Ländern sowie erste hitzebedingte Ausfälle bei der Weizenernte bieten viel Raum für Spekulation im aktuellen Getreidemarkt. Auch lassen unzureichende Maisbestände, die als Substrat für den Biogasbereich angebaut wurden, zudem preissteigernde Einflüsse auf den Getreidemarkt erkennen. Ähnlich wie im Erntejahr 2006/2007 beeinflusst fremdes Kapital die Getreidemärkte und gibt Spekulationen externen Schub. Die Ernte steht jedoch in weiten Teilen Europas erst noch bevor und belastbare Qualitäts- und Mengenergebnisse stehen erst fest, wenn das Getreide im Lager ist. Die Versorgungssicherheit der deutschen Malz- und Brauwirtschaft ist mit einer komfortablen Anschlussversorgung durch Überhänge aus dem Jahr 2009 nicht gefährdet. Der Braugerstenmarkt wird jedoch vom Weltgetreidemarkt mit nach oben gezogen, so dass aktuell mit moderat steigenden Erzeugerpreisen gerechnet werden muss.
Übersicht Sommergerste in Deutschland 2010
08.07.10 - Die Braugersten-Gemeinschaft e.V. hat rechtzeitig vor Beginn der Sommergerstenernte das Braugersten Jahrbuch 2010 veröffentlicht.
Das Jahrbuch ist auf der Internetseite der Braugerstengemeinschaft und hier als pdf-Datei verfügbar.
3. Saatenstandsbericht 2010: Gute Entwicklung der Bestände
28.06.10 - Die eher kühle und niederschlagsreiche Witterung der vergangenen Wochen haben bei den Sommergerstenbeständen in Deutschland zu einem guten Entwicklungsstand geführt. Aufgrund der überwiegend guten Wasserversorgung war die Bestockung der Pflanzen gut, so dass die Bestandesdichte der Bestände in allen deutschen Anbaugebieten als gut bis sehr gut eingestuft wird. Der ausgebrachte Stickstoff wurde zum Aufbau von Blattmasse verwandt. Die Eiweißgehalte der Braugersten aus der Ernte 2010 sollten somit bei einer weiter normalen Entwicklung im gewünschten Bereich liegen.
Übersicht
Saatenstandsbericht Nr. 2/2010 für Sommergerste
04.05.10 - Aussaat Mitte April vollständig abgeschlossen, erhebliche Flächenrückgänge, Hauptsorten Marthe, Quench, Braemar, Belana und NFC Tipple.
Übersicht
1. Saatenstandsbericht: Erheblicher Rückgang der Sommergerste in Deutschland
01.04.10 - Flächenrückgang mit knapp 20% deutlich höher als erwartet.
Der harte und lang andauernde Winter 2009/2010 gab in weiten Teilen Deutschlands erst Mitte März die Felder von einer geschlossenen Schneedecke frei. Erstaunlicherweise wurde das Schmelzwassers sehr gut aufgenommen, so dass besonders leichtere Böden schnell abtrockneten und befahrbar wurden. Die Auswaschung des Bodens ist gering und die Nährstoffversorgung wird als gut eingestuft. Trotz der oft sehr tiefen Temperaturen während des Winters waren die Winterungen unter Schnee sehr gut geschützt und es sind keine nennenswerten Auswinterungsschäden zu beklagen. Teilweise trat unter der Schneedecke jedoch Schneeschimmel auf. Schäden durch Gelbverzwergungsviren auf Wintergerstenbeständen sind noch nicht absehbar.
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Weniger Sommergerste in Europa
01.04.10 - In Teilen Großbritanniens, der Slowakei sowie in Frankreich und Österreich ist die Aussaat von Sommergerste Ende März dieses Jahres am weitesten vorangeschritten. Die Arbeiten konnten aufgrund des lang anhaltenden Winters und anschließend anhaltender feuchter Witterung regional erst ein paar Tage später als in anderen Jahren erfolgen. Dennoch ist die Aussaat meistens noch rechtzeitig erfolgt. Im Norden Europas haben die Arbeiten , wie in jedem Jahr zu dieser Zeit, noch nicht begonnen.
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Erneuter Rückgang der Braugerstenflächen zur Ernte 2010 um 10 bis 15%
20.10.09 - Für den Braugerstenmarkt wir es spätestens im Jahr 2011 wieder spannende. Für das kommende Jahr ist der Bedarf der Mälzereien EU-weit gut gesichert. Das hat Mareike Eckmann vom Hamburger Handelshaus Alfred C. Toepfer auf dem 38. Internationalen Braugerstenseminar der VLB am 13. Oktober 2009 in Berlin betont. Für 2011 wird befürchtet, dass sich wieder eine ähnliche Marktsituation wie 2006/07 einstellen könnte. Damals waren die Getriedepreise um über 100% gestiegen.
Braugerstenmenge 2009 in Deutschland knapp unter Vorjahr
08.10.09 - Die Ergebnisse für die Braugerstenernte in Deutschland 2009, die auf der Grundlage von repräsentativen Stichproben und Auswertungen in weiten Teilen Deutschlands für Sommergerste von den Landesförderverbänden ermittelt werden, liegen nun vor. Trotz eines enormen Flächenrückgangs von nahezu 20 % der Sommergerstenanbaufläche im Bundesgebiet, kann auf Grund der hervorragenden Erträge und der guten Qualitätsergebnisse mit einer Braugerstenmenge, die knapp unter der des Vorjahres liegt, gerechnet werden.
Barth Bericht 2008/2009: China ist weltgrößter Bierkonsument
15.07.09 - Während zwischen 2003 bis 2007 die weltweite Bierproduktion um durchschnittlich 4,8 Prozent stieg, verlangsamte sich das Wachstum 2008 auf „nur“ noch 1,6 Prozent. Dies geht aus dem neuesten Barth-Bericht Hopfen 2008/2009 der Nürnberger Hopfenhandelsfirma Joh. Barth & Sohn hervor. Insgesamt wurden weltweit mehr als 1,8 Milliarden Hektoliter gebraut. Das entspricht in etwa der 17fachen Produktionsmenge Deutschlands. Allerdings gebe es deutliche Hinweise, dass sich die Weltwirtschaftskrise auch negativ auf den Bierkonsum auswirken werde, so Regine Barth, Geschäftsführende Gesellschafterin von Joh. Barth & Sohn.
2. Saatenstandsbericht Sommergerste 2009 vom 4. Mai 2009
05.05.09 - Rückgang der Braugersten-Anbauflächen bundesweit um 14,5% auf 456.000 Hektar | Bisher meist positive Aussaat- und Wachstumsverlauf | Teilweise viel zu trocken.
1. Saatenstandsbericht Sommergerste 1/2009 vom 30. März 2009
31.03.09 - Die bis Ende März anhaltenden, teilweise winterlichen Witterungsverhältnisse verzögern die Aussaat für Sommergerste in Deutschland um mehrere Wochen. Einer ersten Abfrage der Braugersten-Gemeinschaft e.V. in den Landesförderverbänden zufolge, konnten bis Ende März nur vereinzelt Sommergerstenflächen bestellt werden.
Bericht über die Sommergerstenernte 2008 in der EU
03.09.08 - So heterogen wie die Sommergerstenaussaat in Europa begonnen hat, wird offensichtlich auch die Ernte ausfallen. Noch sind nicht alle Felder geräumt. Die ersten vorläufigen Ergebnisse zeigen sehr unterschiedliche Werte. Dennoch wird von einem Überschuss an Braugerste in Europa gesprochen. Krankheiten oder Fusarien sind in der Regel nur am Rande ein Thema.
Vorläufiger Erntebericht über die Braugerstenernte 2008 in Deutschland
03.09.08 - In weiten Teilen Deutschlands ist die Braugerstenernte trotz später Aussaat und witterungsbedingten Ernteunterbrechungen abgeschlossen. Lediglich in spät ausgesäten Mittelgebirgslagen sind die Erntearbeiten noch im Gange.
Euromalt-Memorandum: Die europäische Braugerstenernte 2007
23.11.07 - Im letzten Jahr hat EUROMALT, die gemeinsame Vertretung der europäischen Malzindustrie mit Sitz in Brüssel, ein Memorandum veröffentlicht, welches die Auswirkungen der schwierigen Braugersten Ernte des Jahres 2006 erläuterte. Alle Beteiligten hofften, dass es sich um eine einmalige Erscheinung handelte. Und alle täuschten sich. Heute zeigt sich, dass die Braugersten der Ernte 2007 wesentlich problematischer sind, als die der Kampagne 2006. Wir müssen dieses Jahr eine sowohl qualitativ als auch quantitativ sehr problematische europäischen Braugerstenernte verarbeiten. Gleichzeitig sehen wir uns mit einem extrem volatilen Weltgetreidemarkt konfrontiert, der den weltweiten Bedarf nicht decken wird. Die Auswirkungen werden sehr viel weitreichender und technologisch anspruchsvoller sein, als die des letzten Jahres.
25.09.07 - Flächenrückgang, niedrige Erträge, hohe Preise, hohe Eiweißwerte – dies sind die Kennzeichen der Braugerstenernte 2007.
Die diesjährige Braugerstenernte hat in Deutschland erneut enttäuscht. Zusätzlich zu einem Rückgang der Anbauflächen von bundesweit rund 10% konnten aufgrund der fehlenden Niederschläge im April auch nur unterdurchschnittliche Erträge erzielt werden. Die niederen Erträge bedingen einen durchschnittlichen Eiweißgehalt der angelieferten Braugerste von rund 12%. Fehlende Erntemengen und die Preisentwicklung der letzten Wochen veranlasste die Malzindustrie dazu, Gerste mit Eiweißgehalten bis zu 13% bei der Anlieferung zu tolerieren.
Euromalt-Memorandum: Die europäische Braugerstenernte 2006
13.12.06 - Euromalt, die europäische Vertretung der Malzindustrie in der EU, hat sich entschieden das folgende Memorandum zu veröffentlichen, das sich mit den Herausforderungen beschäftigt, vor die unsere Industrie als Konsequenz der katastrophalen europäischen Getreideernte in 2006 gestellt ist. Die Entscheidung, dieses Memorandum zu veröffentlichen, wurde während der außerordentlichen Euromalt Braugerstensitzung am 8. November 2006 in Brüssel getroffen.
Viel wurde bereits veröffentlicht und viel wird noch veröffentlicht werden über die Konsequenzen dessen, was im August dieses Jahres passiert ist. In diesem kurzen Memorandum wollen wir zu erklären versuchen, was mit unserem Rohstoff Braugerste passiert ist und was die Konsequenzen für unsere Branche sein werden.