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Kanada hat weniger Gerste im Angebot

Kanada erwartet 2011 wie bereits im Vorjahr eine geringe Gerstenernte. Für Exporte von Brau- und Futtergerste bleibt wenig übrig. Die kanadische Erntefläche schätzt das Agrarministerium in Ottawa auf weniger als 2,5 Mio. ha. Gegenüber dem Vorjahr gibt es zwar einen Anstieg um etwa 3 Prozent. Einen erheblichen Rückgang des Gerstenanbaus hat Kanada jedoch im Vorjahr erlebt. Die Fläche schrumpft kontinuierlich. Noch vor zehn Jahren war sie etwa 70 Prozent größer als heute.

Das Agrarministerium in Ottawa rechnet zur Ernte 2011 mit einer Gerstenerzeugung von 8,0 Mio. t und einem leichten Anstieg gegenüber 2010 um 5 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren hat die Erzeugung jedoch meist die Marke von 10 Mio. t weit überschritten. Entsprechend gering werden 2011/12 voraussichtlich die kanadischen Gerstenexporte ausfallen. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA geht in seiner Juni-Schätzung von 0,9 Mio. t aus. Etwas höher fällt die Prognose des Internationalen Getreiderates IGC mit Gerstenexporten 2011/12 von 1,1 Mio. t aus. In den zurückliegenden Jahren hat Kanada um die 1,5 Mio. t bereitgestellt.

Besondere Bedeutung für den Weltmarkt hat der Anteil an braufähiger Ware. Der IGC rechnet damit, dass aus der neuen kanadischen Ernte mehr Braugerste kommen könnte als im Vorjahr, das schwache Qualitäten gebracht hatte. Das kanadische Agrarministerium warnt jedoch vor zu großen Hoffnungen nach den umfangreichen Regenfällen im Frühsommer, die möglicherweise Erträge und Qualitäten gemindert haben.

geschrieben von agrarzeitung.de am 07.07.2011 um 20:29.


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