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Im Norden stehen viele Mähdrescher still
In den nördlichen Bundesländern Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern befinden sich die Mähdrescher auf Grund der Regenfälle zumeist noch in den Maschinenhallen. 30 Prozent der Gerste ist geerntet mit enttäuschenden Erträgen.
Im Raum Ostholstein und auch in einigen Landesteilen Mecklenburg-Vorpommerns wurden die ersten Druschversuche bei Gerste gemacht. „Zu feucht, noch nicht reif", meint ein Landwirt aus dem Raum Lensahn. Er verweist aber darauf, dass es für die Ernte der Gerste und der Rapssaat ohnehin noch zeitig sei. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Oldenburgischen. „Die Gerste, die geerntet wurde, geht vor allem in die Biogasanlagen", heißt es. Die erste Gerste ist zu 30 Prozent vom Halm. Die Ertragsergebnisse sind ernüchternd. „Sie liegen rund 30 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres", beschreibt ein Landwirt die Situation. Bislang bewegen sich die Erträge zwischen 45 und 65 dt/ha. Erste Schätzungen im Erfassungshandel gehen von einer um 20 Prozent bis 30 Prozent unterdurchschnittlichen Ernte aus. Hinsichtlich der Qualität liegen die Naturalgewichte schwerpunktmäßig zwischen 60 kg/hl bis 63 kg/hl. Mit dem Fortschreiten der Erntearbeiten werden nicht nur bessere Qualitäten, sondern auch höhere Erträge erwartet.
Aktuell können die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern mit Erzeugerpreisen um 175 €/t Wintergerste netto, frei Erfassungslager rechnen. An den Wasserplätzen dürften die Erlöse höher sein. „Dort zahlen wir auch bis zu 180 Euro je Tonne an die Landwirte", erklärte ein Händler. Gut 30 Prozent der Erntemenge haben die ostdeutschen Betriebe an Gerste und auch schon an Weizen bereits vor einigen Monaten über Vorkontrakte vermarktet. „Das war aus heutiger Sicht eine gute Entscheidung. Jetzt warten wir die Ernte erst einmal ab", so die Meinung unter Erzeugern. Viele Landwirte setzen daher auf Einlagerung. Der Export stehe so gut wie still. (Ps)
geschrieben von Agrarzeitung Online - Ps am 15.07.2011 um 12:04.
22.05.12 - Nachdem die Angabe der Anbauflächen für Sommergerste beim 1. Saatenstandsbericht auf Schätzungen der Landesförderverbände für Braugerste in Deutschland beruhen, gaben sie lediglich einen ersten Trend wieder. Seit 2. Mai gibt es erste Flächenprognosen für den Anbau von Sommergerste vom Statistischen Bundesamt. Auch bei diesen Zahlen handelt es sich noch um Prognosen und nicht um endgültige Anbauflächenzahlen. [mehr]
21.05.12 - Es sind aktuell bereits über 1 Mio. Euro für das Klimaschutz-Projekt zusammen gekommen. Mit dem Stand vom 21.05.2012 sind es genau 1.144.165 Euro. Die Gelder werden für Wiedervernässung und Aufforstung der Torfmoorwälder im Sebangau Nationalpark in Borneo, Indonesien verwendet. Durch die Kronkorkenaktion werden bis zu 50.000 Hektar Moorfläche zusätzlich geschützt. Für die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen sorgt der WWF. [mehr]
21.05.12 - Die Regenfälle der letzten Wochen die Aufwuchsbedingungen regional stabilisiert, dennoch bleibt der Ertrag und die Produktion beim Wintergetreide deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem mussten bei Winterweizen, Wintergerste und auch bei Raps mehr Flächen umgebrochen und mit Sommergetreide bestellt werden als bislang gedacht. Wegen des deutlichen Zuwachses bei Sommergetreide und Mais schätzt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Gesamternte jetzt um eine Millionen Tonnen (Mio t) höher auf insgesamt 42,4 Mio. t. Der Inlandsbedarf liegt nach den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jedoch zwischen 43 und 44 Mio. t Getreide. [mehr]