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Getreideintervention in ganz Deutschland

In Deutschland sind mehr als 1,3 Mio. t Gerste für die Intervention vorgesehen. Damit führt die Bundesrepublik die EU-Statistik an. In allen Bundesländern außer dem Saarland besteht 2009/10 Interesse, Gerste vom Markt zu nehmen. Führend ist Mecklenburg-Vorpommern, wo bis Ende März 400.000 t Gerste zur Intervention angedient worden ist, zeigt eine Aufstellung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Auf Platz 2 folgt Sachsen mit rund 220.000 t und auf Platz 3 Sachsen-Anhalt mit rund 165.000 t. Weitere Länder mit jeweils mehr als 100.000 t sind Thüringen. Brandenburg und Niedersachsen. In Schleswig-Holstein sind knapp 100.000 t Gerste zur Intervention angeboten worden. In den anderen Bundesländern sind es kleinere Mengen. Lediglich für das Saarland registriert die BLE keine Angebote.

In allen 27 EU-Ländern registriert die EU-Kommission bis Ende März Getreideangebote für die Intervention von mehr als 4,6 Mio. t. Der Löwenanteil ist Gerste. Aus Frankreich als zweitgrößtem Anbieterland hinter Deutschland kommen Angebote von mehr als 1,0 Mio. t. Nummer 3 ist Finnland mit knapp 600.000 t. Erst dann folgen mit weitem Abstand andere EU-Länder. Aus Polen, Ungarn und Tschechien registriert die EU-Kommission Angebote in der Größenordnung von jeweils etwa 300.000 t.

Die Getreideintervention ist für das laufende Wirtschaftsjahr noch bis Ende Mai möglich. Für Gerste ist mit dem Ende der Saison 2009/10 jedoch Schluss mit der Intervention. Ab 2010/11 kann dann nur noch Weizen interveniert werden.

geschrieben von agrarzeitung.de am 07.04.2010 um 18:33.


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