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Getränkedosen: Einzelhandel unterläuft Einwegpfand

Zahlreiche Händler im hannoverschen Stadtgebiet geben Getränkedosen pfandfrei ab und verstoßen damit gegen das Abfallgesetz. Das hat eine Überprüfung der Region Hannover mit Unterstützung der Polizeidirektion Hannover bestätigt. Die Region Hannover hat am 25. und 26. Januar mit Unterstützung der Polizeidirektion Hannover Testkäufe bei 60 Kiosken, Imbiss- und Dönerständen sowie in Lebensmittelgeschäften im hannoverschen Stadtgebiet durchgeführt. Auch elf Groß- und Zwischenhändler wurden auf Einhaltung der Verpackungsverordnung kontrolliert. Die Behörde ging somit Hinweisen nach, die dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz vorlagen.

Bereits in der vergangenen Woche wurde bei der Überprüfung von 80 Verkaufsstätten festgestellt, dass nur 5 Prozent der überprüften Betriebe Dosenpfand von ihren Kunden kassierten. Bei den aktuellen Kontrollen waren es rund 37 Prozent. Viele der Imbisse verkaufen beispielsweise Coca-Cola Dosen, die für den dänischen Markt hergestellt wurden ohne Pfand. Somit müssten die Händler kein Pfandgeld beim Einkauf vorfinanzieren, das spare die Gebühren für das Pfandlogo beim Einkauf und benötige kein platzaufwändiges Sammelsystem, erklärte die Stadt Hannover am Mittwoch.

Gegen die Händler, die bei den Testkäufen kein Pfand erhoben haben, wird in den nächsten Tagen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sie müssen mit einem Bußgeld in empfindlicher Höhe rechnen, teilte die Stadt Hannover mit.

geschrieben von about-drinks.com %07C Stadt Hannover am 30.01.2011 um 13:27.


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