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Gerstenintervention vor dem Finale
In Deutschland sind bislang mehr als 1,5 Mio. t Gerste für die Intervention vorgesehen. Die größten Angebotsmengen stammen aus Mecklenburg-Vorpommern. In allen Bundesländern außer dem Saarland ist im Wirtschaftsjahr 2009/10 Gerste zur Intervention angeboten worden. Ende April waren es in Mecklenburg-Vorpommern fast 420.000 t, zeigt eine Aufstellung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Auf Platz 2 folgt Sachsen-Anhalt mit rund 220.000 t und auf Platz 3 Sachsen mit rund 190.000 t.
Deutschland führt auch die EU-Statistik an, die bis Ende April Getreideangebote von zusammen fast 5,3 Mio. t ausweist. Fast 30 Prozent davon stammen aus Deutschland. Nächstgrößtes Anbieterland ist Frankreich, das 20 Prozent stellt. Auf Platz 3 befindet sich Finnland. Die südosteuropäischen Länder, allen voran Ungarn, haben in der Interventionsstatistik an Bedeutung verloren, seitdem Mais nicht mehr zugelassen ist. Das bietet einen Vorgeschmack auf das kommende Wirtschaftsjahr 2010/11, in dem auch die Gerste aus der EU-Intervention fällt. Dann kann nur noch Weizen interveniert werden.
Link: http://www.agrarzeitung.de/nachrichten/pages/protected/show.php?id=34501
geschrieben von agrarzeitung.de am 06.05.2010 um 08:05.
22.05.12 - Nachdem die Angabe der Anbauflächen für Sommergerste beim 1. Saatenstandsbericht auf Schätzungen der Landesförderverbände für Braugerste in Deutschland beruhen, gaben sie lediglich einen ersten Trend wieder. Seit 2. Mai gibt es erste Flächenprognosen für den Anbau von Sommergerste vom Statistischen Bundesamt. Auch bei diesen Zahlen handelt es sich noch um Prognosen und nicht um endgültige Anbauflächenzahlen. [mehr]
21.05.12 - Es sind aktuell bereits über 1 Mio. Euro für das Klimaschutz-Projekt zusammen gekommen. Mit dem Stand vom 21.05.2012 sind es genau 1.144.165 Euro. Die Gelder werden für Wiedervernässung und Aufforstung der Torfmoorwälder im Sebangau Nationalpark in Borneo, Indonesien verwendet. Durch die Kronkorkenaktion werden bis zu 50.000 Hektar Moorfläche zusätzlich geschützt. Für die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen sorgt der WWF. [mehr]
21.05.12 - Die Regenfälle der letzten Wochen die Aufwuchsbedingungen regional stabilisiert, dennoch bleibt der Ertrag und die Produktion beim Wintergetreide deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem mussten bei Winterweizen, Wintergerste und auch bei Raps mehr Flächen umgebrochen und mit Sommergetreide bestellt werden als bislang gedacht. Wegen des deutlichen Zuwachses bei Sommergetreide und Mais schätzt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Gesamternte jetzt um eine Millionen Tonnen (Mio t) höher auf insgesamt 42,4 Mio. t. Der Inlandsbedarf liegt nach den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jedoch zwischen 43 und 44 Mio. t Getreide. [mehr]