Neuigkeiten
Gerstendrusch bringt trockene Körner
In Oberrheingraben und Südhessen sind erste Partien Gerste gedroschen. Die Feuchtegehalte sind sehr niedrig, teilweise betragen sie 12 Prozent. Die ersten noch nicht repräsentativen Ergebnisse lassen bei der Winterbraugerste auf brauchbare Eiweißwerte von unter 10 bis leicht über 11 Prozent schließen. Die Vollgerstenanteile bewegen sich zwischen 80 und 90 Prozent und können nur bedingt befriedigen. Für Futtergerste reichen die Hektolitergewichte von 64 bis 68 kg.
Auf den sehr leichten Böden sind das gute Werte, kommentieren Erfassungshändler. Über die Erträge lässt sich noch wenig sagen. Auf den leichten Böden im Karlsruher Raum lagen die ersten Erträge zwischen 55 bis maximal 70 dt/ha und waren für die Region gut.
Es sieht so aus, als wäre die Wintergerste am besten mit dem Hitzestress zurechtgekommen. Bei Temperaturen in Oberrheingraben von 27 °C schon am frühen Morgen reifen die Bestände auch auf den besseren Böden sehr schnell ab und lassen am Wochenende im Südwesten schon eine stärkere Erntewelle erwarten.
Link: http://www.agrarzeitung.de/ernte/pages/protected/Gerstendrusch-bringt-trockene-Koerner_35177.html
geschrieben von agrarzeitung.de am 03.07.2010 um 21:55.
22.05.12 - Nachdem die Angabe der Anbauflächen für Sommergerste beim 1. Saatenstandsbericht auf Schätzungen der Landesförderverbände für Braugerste in Deutschland beruhen, gaben sie lediglich einen ersten Trend wieder. Seit 2. Mai gibt es erste Flächenprognosen für den Anbau von Sommergerste vom Statistischen Bundesamt. Auch bei diesen Zahlen handelt es sich noch um Prognosen und nicht um endgültige Anbauflächenzahlen. [mehr]
21.05.12 - Es sind aktuell bereits über 1 Mio. Euro für das Klimaschutz-Projekt zusammen gekommen. Mit dem Stand vom 21.05.2012 sind es genau 1.144.165 Euro. Die Gelder werden für Wiedervernässung und Aufforstung der Torfmoorwälder im Sebangau Nationalpark in Borneo, Indonesien verwendet. Durch die Kronkorkenaktion werden bis zu 50.000 Hektar Moorfläche zusätzlich geschützt. Für die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen sorgt der WWF. [mehr]
21.05.12 - Die Regenfälle der letzten Wochen die Aufwuchsbedingungen regional stabilisiert, dennoch bleibt der Ertrag und die Produktion beim Wintergetreide deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem mussten bei Winterweizen, Wintergerste und auch bei Raps mehr Flächen umgebrochen und mit Sommergetreide bestellt werden als bislang gedacht. Wegen des deutlichen Zuwachses bei Sommergetreide und Mais schätzt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Gesamternte jetzt um eine Millionen Tonnen (Mio t) höher auf insgesamt 42,4 Mio. t. Der Inlandsbedarf liegt nach den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jedoch zwischen 43 und 44 Mio. t Getreide. [mehr]