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Gerste für Klimawandel fit machen
Die Toleranz von Gerste gegenüber Trockenstress steht im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojektes. Gesucht werden Genvarianten für die Züchtung stresstoleranter Sorten. Es handelt sich um ein Verbundvorhaben im Rahmen des Innovationsprogramms des Bundesagrarministeriums (BMELV). Beteiligt sind Wissenschaftler der Universität Bonn, des Julius-Kühn-Instituts (JKI) und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Die Koordination übernimmt die Gemeinschaft zur Förderung der privaten deutschen Pflanzenzüchtung (GFP).
Die GFP begründet das neue Projekt mit dem Klimawandel, der zunehmend heiße Sommer mit langen Hitzeperioden zur Folge hat. Um unter solchen Bedingungen die Gerstenerträge zu sichern, suchen die Wissenschaftler Genvarianten, die besser mit Trockenheit zurecht kommen. Nach Angaben der GFP können die Ergebnisse von allen Getreidezüchtungsunternehmen für die Entwicklung neuer Sorten genutzt werden.
Link: http://www.agrarzeitung.de/nachrichten/pages/protected/show.php?id=36286
geschrieben von agrarzeitung.de am 12.10.2010 um 18:34.
22.05.12 - Nachdem die Angabe der Anbauflächen für Sommergerste beim 1. Saatenstandsbericht auf Schätzungen der Landesförderverbände für Braugerste in Deutschland beruhen, gaben sie lediglich einen ersten Trend wieder. Seit 2. Mai gibt es erste Flächenprognosen für den Anbau von Sommergerste vom Statistischen Bundesamt. Auch bei diesen Zahlen handelt es sich noch um Prognosen und nicht um endgültige Anbauflächenzahlen. [mehr]
21.05.12 - Es sind aktuell bereits über 1 Mio. Euro für das Klimaschutz-Projekt zusammen gekommen. Mit dem Stand vom 21.05.2012 sind es genau 1.144.165 Euro. Die Gelder werden für Wiedervernässung und Aufforstung der Torfmoorwälder im Sebangau Nationalpark in Borneo, Indonesien verwendet. Durch die Kronkorkenaktion werden bis zu 50.000 Hektar Moorfläche zusätzlich geschützt. Für die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen sorgt der WWF. [mehr]
21.05.12 - Die Regenfälle der letzten Wochen die Aufwuchsbedingungen regional stabilisiert, dennoch bleibt der Ertrag und die Produktion beim Wintergetreide deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem mussten bei Winterweizen, Wintergerste und auch bei Raps mehr Flächen umgebrochen und mit Sommergetreide bestellt werden als bislang gedacht. Wegen des deutlichen Zuwachses bei Sommergetreide und Mais schätzt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Gesamternte jetzt um eine Millionen Tonnen (Mio t) höher auf insgesamt 42,4 Mio. t. Der Inlandsbedarf liegt nach den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jedoch zwischen 43 und 44 Mio. t Getreide. [mehr]