Aktuelles von Malz und Bier

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Geht dem Bier die Gerste aus?

"Hopfen und Malz - Gott erhalt's", sagt ein altes Sprichwort. Ob die neben Wasser nach dem deutschen Reinheitsgebot elementaren Bestandteile des Bieres, insbesondere die Braugerste, als Rohstoff für Malz, auch in der Zukunft ausreichend zur Verfügung stehen, entscheidet jedoch die göttliche Fügung nicht allein. Denn während Vegetationsbedingungen von der Aussaat bis zur Ernte weitgehend von der Natur bestimmt werden und damit überwiegend in Gottes Hand liegen, entscheidet über die Frage, ob Braugerste oder stattdessen Weizen oder Raps ausgesät wird, der Landwirt nach den Anforderungen von Fruchtfolge und Markt. Die Anbaufläche von Braugerste in Rheinland-Pfalz wird für das Erntejahr 2010 von der Landwirtschaftskammer auf ca. 45.000 Hektar geschätzt. Das sind 10 Prozent weniger als 2009 und halb so viel wie noch vor zehn Jahren.

geschrieben am 01.07.2010 um 07:56.


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