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Französische Braugerste gefragt

Der Braugerstenmarkt der EU ist eng versorgt. Die Preise könnten sich von den anderen Getreidearten abkoppeln. Einschätzungen zu Qualitätsproblemen in Ost- und Zentraleuropa bestätigen sich. Deswegen sind Importe aus Frankreich erforderlich, stellt das Hamburger Handelshaus Toepfer International in seinem aktuellen Marktbericht fest.

Es geht davon aus, dass sich das Preisniveau der Ernte 2011 an die Ernte 2010 angleichen dürfte. Auch international ist zunächst wenig Entspannung erkennbar. In Kanada verzögert sich die Sommergerstenernte und deswegen erwartet Toepfer Qualitätseinbußen. Ein weiteres wichtiges Erzeugungsland ist Australien, wo die Ernte im Winter bevorsteht. Dort sind die Aussichten im Osten und Süden anhaltend gut, allerdings ist es in Westaustralien weiterhin viel zu trocken.

geschrieben von agrarzeitung.de am 18.10.2010 um 18:46.


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