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Brauerbund beklagt "skandalöse Subventionspraxis" beim Frankfurter Brauhaus
Als "Subventionsskandal" hat der Bayerische Brauerbund die jetzt bekannt gewordene öffentliche Förderung eines ostdeutschen Billigbieranbieters mit Steuermillionen bezeichnet.
Presseveröffentlichungen vom Dezember vergangenen Jahres zufolge hat das Frankfurter Brauhaus (Frankfurt/ Oder) mit einem Investitionsvolumen von rund 18 Mio. € seine Kapazitäten erheblich ausgeweitet. Das Brandenburgische Wirtschaftsministerium hat gegenüber dem Bayerischen Brauerbund zwischenzeitlich auf Nachfrage bestätigt, dass insgesamt 5.285.400,- € an Fördermitteln des Bundes und des Landes Brandenburg für dieses Investitionsvorhaben bereitgestellt wurden. Beim so geförderten Unternehmen handelt es sich nach Ansicht des Brauerbundes, der in Bayern über 600 Brauereien vertritt, um einen ausgewiesenen Billigbieranbieter, der in großem Umfang zu Dumpingpreisen Discounter mit Handelsmarken beliefert.
Es sei, so der Brauerbund, ein "Schlag ins Gesicht der vielen mittelständischen Brauereien und seriösen Markenartikler", wenn unter dem Deckmantel der Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur im Osten der Bundesrepublik mit beträchtlichen Steuermitteln Kapazitäten geschaffen würden, die letztlich zur Verdrängung des Mittelstandes und zur Vernichtung traditioneller Betriebe und der dort vorhandenen Arbeitsplätze eingesetzt werden. Was den Brauerbund und dessen Mitglieder besonders ärgert: Erst vor wenigen Wochen ist eine Bundesratsinitiative des Freistaates Bayern zur Wiedereinführung der bis Ende 2003 geltenden niedrigeren Biersteuersätze für kleinere Brauereien von der Mehrheit des Bundesrats zurückgewiesen worden. Rund 1.200 Unternehmen sei so eine biersteuerliche Besserstellung im Gesamtvolumen von rd. 10 Mio. € u. a. unter Verweis auf dringend gebotenen Subventionsabbau verweigert worden.
Der Mittelstand müsse sich jedoch "verhöhnt" fühlen, wenn gleichzeitig ein einzelnes Großunternehmen knapp 5,3 Mio. € erhalte, um in einem ohnehin von Überkapazitäten geprägten Markt zusätzliche Produktions- und Abfüllkapazitäten für Billigbier zu schaffen. Der Druck auf den brauwirtschaftlichen Mittelstand werde durch diesen wettbewerbsverzerrenden Einsatz von Steuergeldern noch weiter erhöht, so der Brauerbund. Er fordert die verantwortlichen Politiker auf, derartigen mittelstandsfeindlichen Subventionsunsinn zukünftig zu vermeiden.
Link: http://www.about-drinks.com/en/news/00010370.html
geschrieben von about-drinks %07C Bayerischer Brauerbund e.V. am 13.01.2010 um 09:37.
22.05.12 - Nachdem die Angabe der Anbauflächen für Sommergerste beim 1. Saatenstandsbericht auf Schätzungen der Landesförderverbände für Braugerste in Deutschland beruhen, gaben sie lediglich einen ersten Trend wieder. Seit 2. Mai gibt es erste Flächenprognosen für den Anbau von Sommergerste vom Statistischen Bundesamt. Auch bei diesen Zahlen handelt es sich noch um Prognosen und nicht um endgültige Anbauflächenzahlen. [mehr]
21.05.12 - Es sind aktuell bereits über 1 Mio. Euro für das Klimaschutz-Projekt zusammen gekommen. Mit dem Stand vom 21.05.2012 sind es genau 1.144.165 Euro. Die Gelder werden für Wiedervernässung und Aufforstung der Torfmoorwälder im Sebangau Nationalpark in Borneo, Indonesien verwendet. Durch die Kronkorkenaktion werden bis zu 50.000 Hektar Moorfläche zusätzlich geschützt. Für die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen sorgt der WWF. [mehr]
21.05.12 - Die Regenfälle der letzten Wochen die Aufwuchsbedingungen regional stabilisiert, dennoch bleibt der Ertrag und die Produktion beim Wintergetreide deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem mussten bei Winterweizen, Wintergerste und auch bei Raps mehr Flächen umgebrochen und mit Sommergetreide bestellt werden als bislang gedacht. Wegen des deutlichen Zuwachses bei Sommergetreide und Mais schätzt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Gesamternte jetzt um eine Millionen Tonnen (Mio t) höher auf insgesamt 42,4 Mio. t. Der Inlandsbedarf liegt nach den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jedoch zwischen 43 und 44 Mio. t Getreide. [mehr]