Neuigkeiten
Die Erwartungen an die Getreideernte der EU-27 sind deutlich geschrumpft. Nur Weichweizen übertrifft voraussichtlich geringfügig das Vorjahresergebnis. Auf weniger als 284 Mio. t Getreide schätzt der europäische Getreidehandelsverband Coceral in seiner heute veröffentlichten Juni- Prognose die EU-Ernte 2010. Das wären etwa 10 Mio. t weniger als im Vorjahr.
Für Weichweizen rechnet Coceral in diesem Jahr mit etwa 132 Mio. t. Bei etwas kleineren Hektarerträgen als im Vorjahr kommt die Mehrmenge von knapp 2 Mio. t durch eine Flächenausdehnung zustande. Für die EU-Gerstenernte 2010 dagegen erwartet der Verband einen Rückgang auf etwa 55 Mio. t. Die Mindermenge von fast 7 Mio. t geht etwa zu gleichen Teilen auf das Konto von Winter- und Sommergerste. Auch die neue Roggenernte wird voraussichtlich gegenüber dem Vorjahr schrumpfen. Für Körnermais erwartet Coceral 2010 mit knapp 57 Mio. t eine etwas kleinere Menge als im Vorjahr.
Link: http://www.agrarzeitung.de/nachrichten/pages/protected/show.php?id=35040
geschrieben von agrarzeitung.de am 24.06.2010 um 06:39.
22.05.12 - Nachdem die Angabe der Anbauflächen für Sommergerste beim 1. Saatenstandsbericht auf Schätzungen der Landesförderverbände für Braugerste in Deutschland beruhen, gaben sie lediglich einen ersten Trend wieder. Seit 2. Mai gibt es erste Flächenprognosen für den Anbau von Sommergerste vom Statistischen Bundesamt. Auch bei diesen Zahlen handelt es sich noch um Prognosen und nicht um endgültige Anbauflächenzahlen. [mehr]
21.05.12 - Es sind aktuell bereits über 1 Mio. Euro für das Klimaschutz-Projekt zusammen gekommen. Mit dem Stand vom 21.05.2012 sind es genau 1.144.165 Euro. Die Gelder werden für Wiedervernässung und Aufforstung der Torfmoorwälder im Sebangau Nationalpark in Borneo, Indonesien verwendet. Durch die Kronkorkenaktion werden bis zu 50.000 Hektar Moorfläche zusätzlich geschützt. Für die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen sorgt der WWF. [mehr]
21.05.12 - Die Regenfälle der letzten Wochen die Aufwuchsbedingungen regional stabilisiert, dennoch bleibt der Ertrag und die Produktion beim Wintergetreide deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem mussten bei Winterweizen, Wintergerste und auch bei Raps mehr Flächen umgebrochen und mit Sommergetreide bestellt werden als bislang gedacht. Wegen des deutlichen Zuwachses bei Sommergetreide und Mais schätzt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Gesamternte jetzt um eine Millionen Tonnen (Mio t) höher auf insgesamt 42,4 Mio. t. Der Inlandsbedarf liegt nach den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jedoch zwischen 43 und 44 Mio. t Getreide. [mehr]