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Die Ukraine wird in diesem Jahr weniger Ölsaaten und Gerste ernten. EU-Gerste könnte im Exportgeschäft gegenüber der Ukraine wieder punkten. Nach zwei "fetten Jahren" muss die Ukraine in diesem Jahr Abstriche beim Ernteergebnis machen. Die Bestände von Getreide und Ölsaaten haben in der Ukraine unter dem langen Winter gelitten. Dr. Heinz-Wilhelm Strubenhoff vom deutsch-ukrainischen Wirtschaftsinstitut in Kiew hält daher einen Rückgang der Gerstenernte in der Ukraine um mindestens 500.000 t auf 11,5 Mio. t gegenüber dem Vorjahr für möglich.
Auch beim Export kommt die Ukraine ins Hintertreffen. Strubenhoff schilderte heute beim Seminar: „Agrarmärkte 2010/11" der agrarzeitung (az) die Folgen des derzeit starken US-Dollarkurses in der Ukraine.
In lokaler Währung steigen die Getreidepreise, womit vor allem Gerste gegenüber Offerten aus der EU im internationalen Handel ins Hintertreffen gerät. Somit könnte EU-Gerste im Export beispielsweise nach Saudi-Arabien wieder Boden gutmachen. Allein im Monat Mai 2010 exportierte die Ukraine nur 200.000 t Getreide, vor genau einem Jahr waren es 1,2 Mio. t. Noch in der 1. Hälfte des Wirtschaftsjahres 2009/10 gaben Importländer Gerste aus der Ukraine auf Grund des günstigen Preises gegenüber Deutschland und Frankreich den Vorzug. Dies könnte sich nun wieder drehen. Für die kommende Vermarktungssaison 2010/11 rechnet Strubenhoff mit einem Exportvolumen der Ukraine von rund 5,5 Mio. t Gerste.
Die ersten Schätzungen zur Weizenernte von rund 18,5 Mio. t bewertet der Marktexperte äußerst vorsichtig. In diesen Zahlen stecke eine Schwankungsbreite von 200.000 bis 300.000 t Weizen nach oben und nach unten, je nach Witterungsverlauf bis zur Ernte.
Link: http://www.agrarzeitung.de/nachrichten/pages/protected/show.php?id=34736
geschrieben von agrarzeitung.de am 31.05.2010 um 20:11.
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21.05.12 - Es sind aktuell bereits über 1 Mio. Euro für das Klimaschutz-Projekt zusammen gekommen. Mit dem Stand vom 21.05.2012 sind es genau 1.144.165 Euro. Die Gelder werden für Wiedervernässung und Aufforstung der Torfmoorwälder im Sebangau Nationalpark in Borneo, Indonesien verwendet. Durch die Kronkorkenaktion werden bis zu 50.000 Hektar Moorfläche zusätzlich geschützt. Für die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen sorgt der WWF. [mehr]
21.05.12 - Die Regenfälle der letzten Wochen die Aufwuchsbedingungen regional stabilisiert, dennoch bleibt der Ertrag und die Produktion beim Wintergetreide deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem mussten bei Winterweizen, Wintergerste und auch bei Raps mehr Flächen umgebrochen und mit Sommergetreide bestellt werden als bislang gedacht. Wegen des deutlichen Zuwachses bei Sommergetreide und Mais schätzt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Gesamternte jetzt um eine Millionen Tonnen (Mio t) höher auf insgesamt 42,4 Mio. t. Der Inlandsbedarf liegt nach den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jedoch zwischen 43 und 44 Mio. t Getreide. [mehr]