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EU exportiert die meiste Gerste
Die globale Gerstenerzeugung 2010/11 ist die kleinste seit vier Jahrzehnten. Ernteausfälle und Flächeneinschränkungen kommen zusammen. Der Internationale Getreiderat IGC schätzt einen Rückgang der globalen Erzeugung gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf weniger als 124 Mio. t. Russlands Gerstenerzeugung ist im Jahresvergleich nur halb so groß. Erhebliche Rückgänge gibt es auch in der Ukraine (minus 25 Prozent) und in Kanada (minus 13 Prozent).
Für die EU als größtem Erzeugungsland nennt der IGC einen Rückgang um 14 Prozent auf rund 53 Mio. t. Die EU wird 2010/11 trotz der kleineren Ernte voraussichtlich mit 5,2 Mio. t das größte Exportland für Gerste werden, weil die Konkurrenz aus Russland und der Ukraine fehlt. Außerdem verfügt die EU zum letzten Mal über Interventionsbestände. Als Nummer 2 unter den Weltmarktanbietern nennt der IGC Australien mit Exporten 2010/11 von 4,2 Mio. t. Auf der Südhalbkugel muss die Gerstenernte allerdings noch eingebracht werden.
Link: http://www.agrarzeitung.de/nachrichten/pages/protected/show.php?id=36793
geschrieben von agrarzeitung.de am 29.11.2010 um 18:25.
22.05.12 - Nachdem die Angabe der Anbauflächen für Sommergerste beim 1. Saatenstandsbericht auf Schätzungen der Landesförderverbände für Braugerste in Deutschland beruhen, gaben sie lediglich einen ersten Trend wieder. Seit 2. Mai gibt es erste Flächenprognosen für den Anbau von Sommergerste vom Statistischen Bundesamt. Auch bei diesen Zahlen handelt es sich noch um Prognosen und nicht um endgültige Anbauflächenzahlen. [mehr]
21.05.12 - Es sind aktuell bereits über 1 Mio. Euro für das Klimaschutz-Projekt zusammen gekommen. Mit dem Stand vom 21.05.2012 sind es genau 1.144.165 Euro. Die Gelder werden für Wiedervernässung und Aufforstung der Torfmoorwälder im Sebangau Nationalpark in Borneo, Indonesien verwendet. Durch die Kronkorkenaktion werden bis zu 50.000 Hektar Moorfläche zusätzlich geschützt. Für die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen sorgt der WWF. [mehr]
21.05.12 - Die Regenfälle der letzten Wochen die Aufwuchsbedingungen regional stabilisiert, dennoch bleibt der Ertrag und die Produktion beim Wintergetreide deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem mussten bei Winterweizen, Wintergerste und auch bei Raps mehr Flächen umgebrochen und mit Sommergetreide bestellt werden als bislang gedacht. Wegen des deutlichen Zuwachses bei Sommergetreide und Mais schätzt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Gesamternte jetzt um eine Millionen Tonnen (Mio t) höher auf insgesamt 42,4 Mio. t. Der Inlandsbedarf liegt nach den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jedoch zwischen 43 und 44 Mio. t Getreide. [mehr]