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Erste Gerstenerträge am Oberrhein enttäuschen
In den Frühdruschgebieten im Hessischen Ried und im Rheingraben hat am Wochenanfang die Wintergerstenernte auf den leichten Böden eingesetzt. Die ersten Druschergebnisse fallen enttäuschend aus. Sie lassen aber noch keinen Rückschluss auf die Haupternte zu. Auf unberegneten Flächen wurden zwischen 30 und 40 dt/ha Winterfuttergerste geerntet. Die Erträge liegen rund 50 Prozent unter denen des Vorjahres.
Auf den beregneten Feldern wurden dagegen zwischen 50 und 80 dt/ha gedroschen. Die Naturalgewichte scheinen in Ordnung zu sein. Erfassungshändler rechnen mit einer schwachen Wintergerstenernte in den Frühdruschgebieten. Auch erste Winterbraugerste wurde bereits eingebracht. Die Eiweißwerte schwanken zwischen 10 und 13 Prozent, die Vollkornanteile zwischen 70 und 80 Prozent. Die Werte könnten in der Tendenz auf höhere Eiweißwerte hinauslaufen, so vorläufige Bewertungen von Händlern.
Auch die ersten Rapsfelder sind bereits abgeerntet. Auf sehr leichten Böden sollen die Erträge zum Teil bis zu 50 Prozent unter dem Vorjahresergebnis liegen. Es wurde aber auch von besseren Erträgen bis 38 dt/ha berichtet. Erst mit dem weiteren Ernteverlauf lassen sich halbwegs aussagefähige Ergebnisse für Raps und Wintergerste von den frühen Gebieten im Südwesten erwarten.
geschrieben von agrarzeitung.de am 28.06.2011 um 19:10.
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21.05.12 - Es sind aktuell bereits über 1 Mio. Euro für das Klimaschutz-Projekt zusammen gekommen. Mit dem Stand vom 21.05.2012 sind es genau 1.144.165 Euro. Die Gelder werden für Wiedervernässung und Aufforstung der Torfmoorwälder im Sebangau Nationalpark in Borneo, Indonesien verwendet. Durch die Kronkorkenaktion werden bis zu 50.000 Hektar Moorfläche zusätzlich geschützt. Für die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen sorgt der WWF. [mehr]
21.05.12 - Die Regenfälle der letzten Wochen die Aufwuchsbedingungen regional stabilisiert, dennoch bleibt der Ertrag und die Produktion beim Wintergetreide deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. Zudem mussten bei Winterweizen, Wintergerste und auch bei Raps mehr Flächen umgebrochen und mit Sommergetreide bestellt werden als bislang gedacht. Wegen des deutlichen Zuwachses bei Sommergetreide und Mais schätzt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die Gesamternte jetzt um eine Millionen Tonnen (Mio t) höher auf insgesamt 42,4 Mio. t. Der Inlandsbedarf liegt nach den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jedoch zwischen 43 und 44 Mio. t Getreide. [mehr]