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Erste Gerstenerträge am Oberrhein enttäuschen

In den Frühdruschgebieten im Hessischen Ried und im Rheingraben hat am Wochenanfang die Wintergerstenernte auf den leichten Böden eingesetzt. Die ersten Druschergebnisse fallen enttäuschend aus. Sie lassen aber noch keinen Rückschluss auf die Haupternte zu. Auf unberegneten Flächen wurden zwischen 30 und 40 dt/ha Winterfuttergerste geerntet. Die Erträge liegen rund 50 Prozent unter denen des Vorjahres.

Auf den beregneten Feldern wurden dagegen zwischen 50 und 80 dt/ha gedroschen. Die Naturalgewichte scheinen in Ordnung zu sein. Erfassungshändler rechnen mit einer schwachen Wintergerstenernte in den Frühdruschgebieten. Auch erste Winterbraugerste wurde bereits eingebracht. Die Eiweißwerte schwanken zwischen 10 und 13 Prozent, die Vollkornanteile zwischen 70 und 80 Prozent. Die Werte könnten in der Tendenz auf höhere Eiweißwerte hinauslaufen, so vorläufige Bewertungen von Händlern.

Auch die ersten Rapsfelder sind bereits abgeerntet. Auf sehr leichten Böden sollen die Erträge zum Teil bis zu 50 Prozent unter dem Vorjahresergebnis liegen. Es wurde aber auch von besseren Erträgen bis 38 dt/ha berichtet. Erst mit dem weiteren Ernteverlauf lassen sich halbwegs aussagefähige Ergebnisse für Raps und Wintergerste von den frühen Gebieten im Südwesten erwarten.

geschrieben von agrarzeitung.de am 28.06.2011 um 19:10.


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