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Erste Braugerste aus Dänemark lässt hoffen

In Dänemark erwarten die Landwirte eine gute Braugerstenernte. Erste, noch nicht repräsentative Druschergebnisse zeigen gute Erträge und Qualitäten. Die Anbaufläche für Sommergerste ist 2011 in Dänemark erstmals seit Jahren wieder ausgedehnt worden und mit rund 500.000 ha mehr als 10 Prozent größer als 2010. Die gute Bestandsentwicklung lässt Erträge von mehr als 50 dt/ha und niedrige Proteingehalte erwarten. Mit einer Erntemenge von 2,7 Mio. t könnte Braugerste aus Dänemark einen Teil der Ausfälle in Frankreich und Deutschland ausgleichen.

Beim Wintergetreide zeichnen sich leicht unterdurchschnittliche Erträge ab. Gegenüber dem schwachen Jahr 2010 werden die Erntemengen aber höher ausfallen. In vollem Gange ist die Wintergerstenernte. Sie wird bei guten Hektolitergewichten und Erträgen zwischen 50 bis 70 dt/ha gedroschen. Die wenigen Raps- und Weizenmengen lassen noch keine Aussagen zu Qualität und Menge zu.

Die Anbaufläche für Wintergetreide hat sich in Dänemark gegenüber der Ernte 2010 kaum verändert. Winterweizen hat um knapp 8 Prozent auf 719.000 ha zugelegt. Der Anbau von Winterraps wurde um 6 Prozent auf 150.000 ha eingeschränkt. Nahezu unverändert im Jahresvergleich sind die Zahlen für Winterroggen mit 57.000 ha und Wintergerste mit 126.000 ha.

geschrieben von agrarzeitung.de am 04.08.2011 um 06:15.


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