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Ernteaussichten gedämpft

Die weltweite Getreideproduktion sinkt. In dieser Woche hat der Internationale Getreiderat (IGC) beim Jahreskongress in London seine Aussichten für die Ernten in diesem Jahr gedämpft. Aktuell würde die weltweite Getreideproduktion ohne Reis im Wirtschaftsjahr 2011/12 etwa 1,79 Mrd. t betragen.
Den weltweiten Verbrauch beziffert der IGC nun auf 1,8 Mrd. t. Am Ende der Saison 2011/12 werden die globalen Bestände auf 333 Mio. t sinken.

Mit diesen Vorräten können rund 18 Prozent des weltweiten Verbrauchs gedeckt werden. In der noch laufenden Saison 2011/12 liegt der Überhang bei 405 Mio. t, das entspricht einer Deckung von 22 Prozent des Verbrauchs.
Zuversichtlich äußerten sich Analysten in London über die Ernteerwartungen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Der Regen könnte vor allem bei Weizen und Sommergetreide die befürchteten Ertragsausfälle etwas aufhalten. Der deutsche Raiffeisenverband (DRV) rechnete in seiner Mai-Schätzung mit einer deutschen Getreideernte von 40,7 Mio. t, das wären 8 Prozent weniger als im Vorjahr.

geschrieben von agrarzeitung.de am 10.06.2011 um 20:06.


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