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DLG-Biertest 2010

BESTMALZ gratuliert herzlich allen Gewinnern des DLG-Bier-Wettbewerbs 2010

Wir freuen uns und sind dankbar, dass wir viele der ausgezeichneten Biere mit unseren BEST Brau- und Spezialmalzen unterstützen durften.

DLG-Biertest 2010Voraussetzung für die Teilnahme an der internationalen DLG-Qualitätsprüfung Bier ist, dass nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wurde.

Zehn Sachverständige untersuchen von jedem Bier jeweils zwei unterschiedlich alte Proben. Zwischen der frischen und der älteren Probe darf es keine spürbare Abweichung geben. Reinheit des Geschmacks, Qualität der Bittere, Vollmundigkeit, Frische und Geschmacksstabilität sind die wesentlichen Kriterien nach denen untersucht wird.

Das Bier muss außerdem seine Geschmackstabilität während der Lagerung beweisen. Neben der verdeckten Verkostung werden in aufwendige Laboranalysen Schaumhaltbarkeit, Extrakt-, Alkohol- und Stammwürzegehalt, Trübung und Haltbarkeit untersucht. Ergänzend dazu bewerten die Prüfer bei Biermischgetränken (Radler & Co) den Kohlendioxidgehalt und das geschmackliche Zusammenspiel von Limonade und Bier.

Je nach erreichter Punktzahl erhalten die Biere einen Bronzenen, Silbernen oder Goldenen DLG-Preis.

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Das Testverfahren der DLG für Biere
In der Bewertung eines Bieres sind folgende Kriterien für die Experten des DLG-Testzentrums Lebensmittel relevant: Reinheit des Geschmacks, Qualität der Bittere, Vollmundigkeit, Geschmacksstabilität während der Lagerungszeit und die Frische des Produkts. Im Rahmen der sensorischen Fachbewertung müssen diese Anforderungen erfüllt werden. Sie bilden zugleich die Grundlage für die Auszeichnung eines Betriebes. Alle Biere, die durch die DLG-Experten getestet werden, müssen nach den Grundsätzen des deutschen Reinheitsgebots gebraut sein, auch wenn sie aus dem Ausland stammen.

Die fachliche Prüfung besteht aus einem sensorischen und einem analytischen Teil, mit dem in aufwändigen Laboranalysen mikrobiologische Parameter oder Kriterien wie die Schaumhaltbarkeit, der Extrakt-, Alkohol- und Stammwürzegehalt, die Trübung und Haltbarkeit untersucht werden. Zehn Sachverständige vergleichen von jedem Bier zwei Proben unterschiedlichen Herstellungsdatums. Dabei darf sich zwischen der frischen und der älteren Probe keine spürbare Abweichung ergeben. Ergänzend dazu bewerten die Prüfer bei Biermischgetränken den Kohlendioxidgehalt und das geschmackliche Zusammenspiel von Limonade und Bier. Die Qualitätsprüfungen der DLG folgen damit den weltweit strengsten Vorgaben. In Abhängigkeit von der erreichten Punktzahl erhalten die Biere einen Bronzenen, Silbernen oder Goldenen DLG-Preis.

Wichtige Qualitätskriterien
Für die Bewertung der Biere gibt es u.a. folgende zentrale Qualitätskriterien:

  • Der Bierschaum: Beim Bierschaum wird die Schaumstabilität beurteilt.
  • Die Klarheit des Bieres: Filtrierte Biere müssen einen feinen Glanz aufweisen, also keinerlei natürliche Trübstoffe enthalten. Anders bei unfiltrierten oder naturtrüben Bieren (z.B. Hefeweizen). Bei ihnen sollten Trübstoffe sichtbar sein.
  • Der Geruch des Bieres: Um den Geruch des Bieres zu testen, sollte der Schaum schon ein wenig zerfallen sein. Der Geruch des Bieres muss sortentypisch sein. Die verschiedenen Biersorten sind durch eine unterschiedliche Aromatik gekennzeichnet, die von Malz- oder Karamellaromen bis zu Frucht- und Gewürzaromen reichen kann.
  • Der Geschmack des Bieres: Es gibt drei Phasen der Geschmacksempfindung. Der Antrunk, also der erste Geschmackseindruck, wird zunächst durch eine mehr oder weniger ausgeprägte Vollmundigkeit bestimmt. Diese ist in erster Linie abhängig vom Stammwürzegehalt des Bieres. Die Rezenz bezeichnet den Frischeeindruck eines Bieres. Er ist einerseits abhängig vom Säuregehalt (pH-Wert) des Bieres, andererseits von seinem CO2-Gehalt. Der Nachtrunk, also der letzte Geschmackseindruck, ist hauptsächlich von der Bittere bestimmt, die vom Hopfen stammt.

geschrieben von DLG e.V. - Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. am 12.02.2010 um 22:00.


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