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Deutsche Weizenernte könnte wachsen

Die Weizenernte 2011 könnte in Deutschland um 2 bis 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ansteigen. Dagegen wird es weniger Wintergerste geben. Für Raps ist die Tendenz zurzeit nicht eindeutig, zeigt eine erste Prognose des Hamburger Handelshauses Toepfer International. Die Zahlen basieren auf den Flächenschätzungen des Statistischen Bundesamtes und dem bisherigen Witterungsverlauf.

Das Handelshaus hält eine Weizenernte 2011 von 24,5 bis 25,5 Mio. t für möglich. Im Vorjahr waren 24,0 Mio. t eingebracht worden. Wintergerste wird es mit Sicherheit weniger geben. Toepfer International nennt für 2011 eine Spanne von 7,8 bis 8,3 Mio. t nach 8,7 Mio. t im Vorjahr. Für Roggen lautet die Prognose 2,8 bis 3,2 Mio. t. Der untere Wert wäre so hoch wie zur Ernte 2010. Für die Rapsernte 2011 nennt das Handelshaus 5,5 bis 5,8 Mio. t. Sie könnte aus heutiger Sicht unter oder über dem Vorjahresergebnis von 5,7 Mio. t ausfallen.

Bislang ist es in Deutschland nicht zu Auswinterungen gekommen. Außerdem sind die Wasserreserven im Boden gut gefüllt - zum Teil sind die Böden auch übersättigt. Jetzt entscheiden mögliche Februar-Fröste über die weitere Entwicklung der Winterkulturen.

geschrieben von agrarzeitung.de am 29.01.2011 um 15:25.


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