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Deutlich weniger Sommergerste in Deutschland

Die Sommergerstenfläche in Deutschland wird in diesem Jahr erneut um 15 bis 20 Prozent geringer ausfallen als im Vorjahr. Die Überversorgung des Marktes sowie die daraus resultierenden niedrigen Erzeugerpreise für den Braugerstenvertragsanbau sind ebenso Gründe für diese Entwicklung wie die risikoärmeren Anbaualternativen im Energiepflanzensektor. Darauf weist die Baugerstengemeinschaft e.V., München, hin. Bis heute sind in Deutschland etwa 25 Prozent der zu erwartenden Sommergerstenanbaufläche ausgesät.

Das anhaltend freundliche Frühjahrswetter lässt einen zügigen Fortschritt in der weiteren Aussaat der Sommergerstenflächen erwarten.

Durch den harten und lang andauernden Winter waren in weiten Teilen Deutschlands erst Mitte März die Felder frei von einer geschlossenen Schneedecke. Erstaunlicherweise sei das Schmelzwasser sehr gut aufgenommen worden, sodass besonders leichtere Böden schnell abtrockneten und befahrbar waren. Die Auswaschung des Bodens sei gering und die Nährstoffversorgung werde als gut eingestuft. Bereits abgetrocknete Böden konnten bei sehr guten Bodenverhältnissen bestellt werden. Bei schon im Februar abgetauten Schneedecken war teilweise auch Frostsaat möglich.

geschrieben von agrarzeitung.de am 30.03.2010 um 21:33.


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