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Darmstädter Erklärung

Berlin. Der Deutsche Brauer-Bund hat bei seiner Jahrestagung in Darmstadt am
18. Juni 2009 eine Darmstädter Erklärung verabschiedet.

Mit dieser wird die Politik aufgefordert

  • die Sicherung einer größtmöglichen wirtschaftlichen Freiheit, ohne weitere staatliche Eingriffe und ohne zusätzliche Verbote in den Bereichen der Vermarktung und des Vertriebs ihrer Produkte vorzunehmen,
  • die Abgabenlast der deutschen Brauwirtschaft und deren Partner zu verringern, so insbesondere durch Absenkung des Mehrwertsteuersatzes in der Gastronomie von 19% auf 7%,
  • in der nächsten Legislaturperiode von weiteren Belastungen, so insbesondere von einer möglichen Anhebung der Biersteuer abzusehen,
  • flächendeckend eine tolerante Lösung für das Rauchverbot auf Länderebene umzusetzen,
  • die Aufrechterhaltung eines weitgehend anpassungsfähigen, langfristig orientierten investitionsfreundlichen Klimas als Rahmenbedingung,
  • mehr Transparenz im Finanzsektor, insbesondere bezüglich der von den Unternehmen eingegangenen Verpflichtungen,
  • eine weitere Anhebung der Haftungsfreistellung von Banken für Betriebsmittelkredite auf 90 %, wie dies für Investitionskredite gilt und
  • eine bessere Verfügbarkeit des bewährten Instruments der Exportkreditversicherungen gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen der Brauwirtschaft, um das Wachstumspotential des Exportanteils von derzeit 14% - der somit deutlich hinter dem Durchschnitt der Ernährungsindustrie zurückliegt - anzuheben.

geschrieben von Deutscher Brauer-Bund e.V. am 18.06.2009 um 17:28.


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