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Australien will Futtergetreide exportieren

Australien rechnet 2010/11 mit hohen Weizen- und Gerstenexporten. Die Qualitäten sind zwar mäßig, aber die Mengen reichlich. Das australische Agrarbüro Abares hat in seinem Februar-Bericht nach Abschluss der Getreideernte allerdings sehr optimistische Zahlen aus der Dezember-Prognose nach unten korrigiert. Die Weizenernte 2010/11 ist nach heutiger Einschätzung gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf 26,3 Mio. t und die Gerstenernte um 18 Prozent auf 9,3 Mio. t gestiegen.

Im Vergleich zur Dezember-Prognose sind die Mengen niedriger, weil es auch zum Abschluss der Ernte noch widriges Wetter gegeben hatte. Bereits im Dezember war der Osten Australiens von Starkregen und Überschwemmungen betroffen.

Abares schätzt, dass Australien 2010/11 rund 16,0 Mio. t Weizen exportieren kann. Das wären etwa 1,2 Mio. t mehr als in der vorangegangenen Saison. Für Gerste rechnet Abares 2010/11 gegenüber dem Vorjahr mit einem Anstieg der Exporte um etwa 0,6 Mio. t auf rund 5,2 Mio. t. Diese Prognose ist wesentlich pessimistischer als noch im Dezember, als 5,8 Mio. t Gerstenexporte erwartet wurden. Auch die Gerste hat unter Starkregen zur Abreife gelitten. Jetzt gehen die Australier davon aus, dass mehr Futtergerste für den Export verfügbar ist, das Braugerstenangebot jedoch erheblich kleiner ausfällt als im Vorjahr.

geschrieben von agrarzeitung.de am 16.02.2011 um 06:15.


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