Marktberichte
Abschlussbericht über die Braugerstenernte 2011 in Deutschland
Auf der Grundlage der Auswertung repräsentativer Praxisstichproben in den Ämtern für Landwirtschaft und aus den Bereichen der Fördervereine für Braugerste in den deutschen Anbaugebieten hat die Braugersten-Gemeinschaft e.V. den Abschlussbericht über die Braugerstenernte 2011 in Deutschland erstellt.
Erstmalig werden die gewichteten Mittelwerte für die Qualitätsdaten, sowie die Menge der geschätzten Braugerstenablieferung nicht mehr für Deutschland aufsummiert dargestellt, sondern lediglich die Einzelergebnisse aus den Bundesländern aufgeführt. Auf Grund der Heterogenität der Ernte wurde, neben dem Durchschnittswert des Eiweißgehaltes, die Bandbreite der Streuung sowie der Anteil der Sommergerstenmenge, die einen Eiweißgehalt von unter 11,5 % aufweist, gesondert ausgewiesen. Begründet wird die von der üblichen Darstellung des Ernteergebnisses abweichende Berichterstattung mit der Befürchtung, dass falsche Schlüsse über die Versorgungssituation und Verfügbarkeit mit qualitativ hochwertiger Braugerste aus der Ernte 2011 getroffen werden.
Die in der Tabelle genannten Braugerstenmengen mit den dazugehörigen Qualitätsdaten sind zwar physisch vorhanden, Branchenexperten gehen jedoch davon aus, dass große Teile dieser Mengen nicht den Weg in die Mälzerei finden werden. Die größtenteils unter Zeitdruck und schwierigen Witterungsverhältnissen eingebrachte Ernte zeigt bereits 4 Monate nach der Ernte erhebliche Ausfälle in der Keimenergie, Trocknungsschäden sowie vereinzelt Befall von Mikroorganismen. Der erhöhte Eiweißgehalt trägt zudem dazu bei, dass Partien als Braugerste abgelehnt werden, obwohl die Versorgungssituation knapp ist und Unsicherheit über die Qualitäten der in den Lagern liegenden Braugerstenmengen besteht.
Es bleibt abzuwarten, ob sich auf Grund der Einlagerung von Sommergerstenpartien mit Wassergehalten im Bereich von 14 bis 14,5 H²O bzw. bei getrockneten Partien noch Qualitätseinbußen ergeben. Die über die Datenbasis der repräsentativen Stichproben aus der Ernte sowie über die „Besondere Ernteermittlung“ festgestellten Braugerstenqualitäten und Braugerstenmengen entsprechen somit nicht der aktuell auf dem Markt befindlichen marktfähigen Braugerste. Es ist zu befürchten, dass Braugerstenpartien mit Grenzqualitäten in den Futtertrog gewandert sind, da der Futtergerstenpreis sehr nahe an einem mit Qualitätsmalus belegten Braugerstenpreis liegt.
Die Einzelergebnisse der Braugerstenernte 2011 in den deutschen Bundesländern entnehmen Sie bitte der beiliegenden Tabelle. Es wird darum gebeten, die Tabelle nicht ohne den Kommentar zu veröffentlichen.
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Link: http://www.braugerstengemeinschaft.de
geschrieben von BRAUGERSTEN-GEMEINSCHAFT e.V. / Walter König am 01.12.2011 um 13:57.
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17.05.12 - Die Getreideexporte aus der Ukraine und Russland zeigen eine uneinheitliche Tendenz. Während Russland zuletzt mehr Ware ausführte, verzeichnet die Ukraine Rückgänge. Russland hat im April insgesamt 2 Mio. t Getreide exportiert und damit 0,4 Mio. t mehr als im Vormonat März. In der Ukraine hingegen gingen die Ausfuhren im April um 0,7 Mio. t gegenüber März zurück auf 2 Mio. t, berichtet das französische Analystenhaus Agritel. Während Russland hauptsächlich Weizen ins Ausland lieferte, hat die Ukraine in den vergangenen sechs Monaten überwiegend Mais verladen. [mehr]
16.05.12 - Seit 2011 arbeitet die Ganter Brauerei daran sich vollständig zu einer Öko-Brauerei mit mit keinen Emissionen zu entwickeln. Unterstützt wird die Brauerei dabei durch das Fraunhofer ISE. Ein Jahr nach Abschluss einiger Modernisierungsmaßnahmen können bereits deutliche ökologische wie ökonomische Effekte nachgewiesen werden. Nächste schritte sind neben der Einspeisung der Prozess-Wärme in ein Nahwärmenetz Überlegungen ein Blockheizkraftwerk und Geothermie über die eigenen Tiefbrunnen. Auch die Solaranlagen auf den Gebäuden sollen erweitert werden. Mittelfristiges Ziel ist es ein Mini-Campus zu erschaffen: das Ganter-Areal zum Arbeiten, Lernen, Wohnen und Leben. [mehr]