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Abbau der Hopfenareale in Tschechien verlangsamt sich
In Tschechien sind im vergangenen Jahr 6.616 Tonnen Hopfen eingebracht worden. Trotz eines Rückgangs um zwei Prozent gegenüber 2008 war das die viertgrößte Ernte der vergangenen zwölf Jahre. Dem Bericht des Prager Landwirtschaftsministeriums zufolge lag der durchschnittliche Flächenertrag mit 12,5 Dezitonnen pro Hektar auf dem Vorjahresniveau. Allerdings gingen Hopfenbestände auf landesweit 300 Hektar durch Stürme und Hagel verloren.
Der durchschnittliche Abgabepreis für getrocknete Ware verringerte sich zwar um ein Zehntel gegenüber dem Vorjahr auf rund 170.000 tschechische Kronen (6.721 Euro) je Tonne, lag aber noch immer wesentlich höher als in den zurückliegenden Jahren.
Der deutliche Anstieg der Hopfenpreise im Jahr 2008 ist auf eine Einschränkung der Weltproduktion, aber auch auf eine Kompromissvereinbarung zwischen Produzenten, Händlern und Bierbrauern zurückzuführen. Infolge der Verbesserung der Preisrelationen hat sich die Reduzierung der Hopfenanbauflächen in Tschechien verlangsamt. Im Zeitraum 1990 bis 2009 schrumpften diese aber insgesamt von 10.436 auf 5.307 Hektar. Ein Drittel sämtlicher tschechischen Hopfengärten ist älter als 20 Jahre, was sich negativ auf die Stabilität der Flächenerträge auswirkt.
geschrieben von agrarheute.com am 10.04.2010 um 11:24.
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