Marktberichte
3. Saatenstandsbericht 2010: Gute Entwicklung der Bestände
Die eher kühle und niederschlagsreiche Witterung der vergangenen Wochen haben bei den Sommergerstenbeständen in Deutschland zu einem guten Entwicklungsstand geführt. Aufgrund der überwiegend guten Wasserversorgung war die Bestockung der Pflanzen gut, so dass die Bestandesdichte der Bestände in allen deutschen Anbaugebieten als gut bis sehr gut eingestuft wird. Der ausgebrachte Stickstoff wurde zum Aufbau von Blattmasse verwandt. Die Eiweißgehalte der Braugersten aus der Ernte 2010 sollten somit bei einer weiter normalen Entwicklung im gewünschten Bereich liegen.
Übersicht
Die eher kühle und niederschlagsreiche Witterung der vergangenen Wochen haben bei den Sommergerstenbeständen in Deutschland zu einem guten Entwicklungsstand geführt. Aufgrund der überwiegend guten Wasserversorgung war die Bestockung der Pflanzen gut, so dass die Bestandesdichte der Bestände in allen deutschen Anbaugebieten als gut bis sehr gut eingestuft wird. Der ausgebrachte Stickstoff wurde zum Aufbau von Blattmasse verwandt. Die Eiweißgehalte der Braugersten aus der Ernte 2010 sollten somit bei einer weiter normalen Entwicklung im gewünschten Bereich liegen.
Derzeit befinden sich die Bestände in der Kornfüllungsphase, die letztendlich über die Sortierung den Eiweißgehalt und den Extraktgehalt entscheiden wird. Während die Winterbraugerstenbestände bereits in die Abreifephase eingetreten sind brauchen die Sommergersten besonders während der Kornfüllungsphase noch Bodenfeuchtigkeit. Aufgrund der überwiegend guten Wasserversorgung haben die Pflanzen nur flache Wurzeln gebildet, so dass die Widerstandsfähigkeit gegen längere Hitzeperioden oder einen anhaltenden Trockenphase nicht sehr groß ist. Die frühe Abreife der Ähre und ein Austrocknen des Blattapparates hätten außerordentlich negative Eigenschaften auf die Kornqualität.
Der dramatische Flächeneinbruch ist durch eine, aus heutiger Sicht guten Ernte und der komfortablen Versorgungssituation aus der Ernte 2009 im laufenden Wirtschaftsjahr sicherlich auszugleichen. Langfristig ist der Rückgang der Anbaufläche jedoch besorgniserregend und die Versorgungssicherheit der heimischen Brau- und Malzwirtschaft ist nachhaltig gefährdet. Vor diesem Hintergrund werden vielerorts Regionalkonzepte zur Versorgungssicherung mit heimischer Qualitätsbraugerste erarbeitet, die auf Langfristigkeit und gegenseitige Partnerschaft aufgebaut sind. Der 1. Bericht über die zu erwartenden Erntemengen und –qualitäten aus der Ernte 2010 erscheint in der KW 29.
geschrieben von BRAUGERSTEN-GEMEINSCHAFT e.V. am 28.06.2010 um 09:57.
08.09.10 - Die tschechische Staatsbrauerei Budejovicky Budvar - seit 1895 Hersteller des bekannten Budweisers - soll in eine AG umgewandelt werden. Derzeit ist die Brauerei noch ein 100%iger Nationalbetrieb des tschechischen Staates. Hintergrund hierfür ist unter anderem, dass der Staat angesichts akuter Budgetprobleme auf die kumulierten Gewinne der Budweiser Brauerei in Höhe von 1, 5 Milliarden Kronen (60 Millionen €) zugreifen möchte. Dies ist bei einem Nationalbetrieb nicht ohne Weiteres möglich - bei einer AG allerdings schon. [mehr]
07.09.10 - Mit „Bitburger Cola“ erhält das klassische Biermixsegment von Bitburger Verstärkung. Ab Mitte September ist das Produkt in Handel und Gastronomie erhältlich. Bitburger Cola schmeckt wie ein frisch gezapftes Pils mit einem Schuss erfrischender Cola und enthält im Gegensatz zu vielen anderen Cola-Biermischgetränken keine Konservierungsstoffe und auch keine künstlichen Farb- oder Geschmacksstoffe. Der neue Mix hat einen Alkoholgehalt von 2,0% vol und wird sowohl in der Stubbi-Flasche (20er Kasten) als auch in der 0,33l-Longneck-Flasche (24er Kasten und Sixpacks) angeboten. [mehr]
06.09.10 - Die diesjährige Ernte hat an den Nerven der Landwirte gezerrt. Geringere Erträge und Qualitätsverluste prägen die Ernte 2010. Sie fällt im längjährigen Mittel leicht unterdurchschnittlich aus. Die diesjährige Getreideernte in Deutschland beläuft sich nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsmini-
steriums (BMELV) auf insgesamt 40,1 Mio. t (ohne Körnermais und CCM) , das sind gut 11 Prozent weniger im Vergleich zur Rekordernte 2009. Allerdings liegt die Erntemenge nach wie vor deutlich über jener in den Jahren 2003 und 2007. [mehr]