Marktberichte
2. Saatenstandsbericht für Sommergerste in Deutschland
Entgegen ersten Schätzungen, die aufgrund von Saatgutverkäufen und Einzelaussagen aus dem Markt aufgestellt wurden, hat sich die Anbaufläche für Sommergerste in Deutschland nicht weiter verringert, sondern sogar um ca. 12 % ausgedehnt. In diesem Flächenzuwachs von nahezu 45.000 ha sind jedoch Sommergerstenflächen mit eingerechnet, die aufgrund von Auswinterungsschäden bei Raps außerplanmäßig bestellt wurden. Erfahrungsgemäß werden diese Sommergerstenbestände oft nicht als Qualitätsbraugerste geführt.
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Die Aussaat konnte überwiegend in optimale, trockene Bodenverhältnisse mit günstigen Bedingungen ausgebracht werden. Die überwiegend trockene und warme Witterung, die seit Anfang April in ganz Deutschland wetterbestimmend war, ließ die Böden schnell austrocknen und das Wachstum der frisch aufgelaufenen Pflanzen stocken. Je nach Bodenverhältnissen und lokaler Niederschläge sind erste Trockenschäden an den jungen Pflanzen sichtbar. Trotz der flächendeckenden Niederschläge Mitte Mai ist die Niederschlagsbilanz noch defzitär. Die Pflanzen sind derzeit in der Bestockung bzw. beginnen mit dem Schossen. Teilweise ist eine Reduktion der bereits angelegten Triebe aufgrund des Wasser- und Nährstoffmangels zu beobachten. Aufgrund der warmen und vor allem trockenen Witterung wurden die einzelnen Entwicklungsstadien des Pflanzenaufwuchses sehr rasch durchlaufen. Der Krankheitsdruck war sehr gering, so dass gegenwärtig nur örtlich Blattkrankheiten feststellbar sind.
Die Sorten Quench, Marthe und Grace dominieren den Sommergerstenanbau 2011. Weitere vom Berliner Programm der Braugesten-Gemeinschaft e.V. zur Verarbeitung empfohlene Sorten, wie Sunshine und Propino sind neben der im Auslauf befindlichen Braemar im Anbau. Der nächste Saatenstandsbericht der Braugersten-Gemeinschaft e.V. erscheint Ende Juni.
BRAUGERSTEN-GEMEINSCHAFT e.V.
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Link: http://www.braugerstengemeinschaft.de
geschrieben von Braugersten-Gemeinschaft e.V. am 20.05.2011 um 07:34.
17.05.12 - Im Weinland Italien entwickelt sich auf dem Biermarkt ein neuer Trend - seit einigen Jahren entstehen mehr und mehr kleine Qualitätsbrauereien, die die Braukunst wieder als Handwerk entdecken. Eine junge Generation Brauer mit Leidenschaft und Phantasie versucht mit kleinen lokalen Brauereien gegen die Kolonialisierung durch die deutsche Bierkultur anzutreten. Die Mikro-Hersteller machen ihr Bier all'italiana, indem sie lokale Zutaten verwenden wie Kastanien, Dinkel und mediterrane Kräuter. Bei Amarcord setzt man zum Beispiel saure Wildkirschen und -pflaumen zu. Mittlerweile werden einige der Biere bis in die USA und Südamerika exporiert. [mehr]
17.05.12 - Die Getreideexporte aus der Ukraine und Russland zeigen eine uneinheitliche Tendenz. Während Russland zuletzt mehr Ware ausführte, verzeichnet die Ukraine Rückgänge. Russland hat im April insgesamt 2 Mio. t Getreide exportiert und damit 0,4 Mio. t mehr als im Vormonat März. In der Ukraine hingegen gingen die Ausfuhren im April um 0,7 Mio. t gegenüber März zurück auf 2 Mio. t, berichtet das französische Analystenhaus Agritel. Während Russland hauptsächlich Weizen ins Ausland lieferte, hat die Ukraine in den vergangenen sechs Monaten überwiegend Mais verladen. [mehr]
16.05.12 - Seit 2011 arbeitet die Ganter Brauerei daran sich vollständig zu einer Öko-Brauerei mit mit keinen Emissionen zu entwickeln. Unterstützt wird die Brauerei dabei durch das Fraunhofer ISE. Ein Jahr nach Abschluss einiger Modernisierungsmaßnahmen können bereits deutliche ökologische wie ökonomische Effekte nachgewiesen werden. Nächste schritte sind neben der Einspeisung der Prozess-Wärme in ein Nahwärmenetz Überlegungen ein Blockheizkraftwerk und Geothermie über die eigenen Tiefbrunnen. Auch die Solaranlagen auf den Gebäuden sollen erweitert werden. Mittelfristiges Ziel ist es ein Mini-Campus zu erschaffen: das Ganter-Areal zum Arbeiten, Lernen, Wohnen und Leben. [mehr]