Bier & Malz
Die Rückverfolgbarkeit (englisch: Traceability) bedeutet, dass zu einem Produkt oder Handelsware jederzeit festgestellt werden kann, wann und wo und durch wen die Ware gewonnen, hergestellt, verarbeitet, gelagert, transportiert, verbraucht oder entsorgt wurde. Diese Weg- und Prozessverfolgung wird auch Tracing genannt, demzufolge wird zwischen:
1. Downstream Tracing (abwärtsgerichtete Verfolgung - vom Erzeuger zum Verbraucher) und
2. Upstream Tracing (aufwärtsgerichtete Rückverfolgung – vom Verbraucher zum Erzeuger) unterschieden.
EU-Verordnung zur Rückverfolgbarkeit bei Lebensmitteln ab 1. Januar 2005
Die Pflicht zur Rückverfolgbarkeit gilt für Landwirt, Importeur, Transporteur, die Lebensmittelindustrie als Verarbeiter sowie den Lebensmittelgroßhandel und den Lebensmitteleinzelhandel. Für alle an der Produktion- und Wertschöpfungskette Beteiligten bringt die EU-Verordnung 178/2002 entsprechende Anforderungen mit sich. Von der Aussaat bis zur Ernte muss jeder Verarbeitungsschritt dokumentiert werden. Jederzeit muss der Landwirt nachweisen können, wann und womit er gedüngt hat und welche Betriebsmittel er verwendet hat. Der Lebensmittelhändler muss genau angeben können, welche Backwaren von welchem Bäcker stammen, der Bäcker muss dokumentieren, aus welcher Mühle wann welches Mehl kam, der Müller muss jederzeit wissen und nachweisen können, von welchem Landwirt er wann welches Getreide bezog, in welchem Silo es gelagert wurde und welche Charge Mehl daraus gemahlen wurde. Gleiches gilt für Braugerste, Brauweizen und Malz. Die Rückverfolgbarkeit bezieht sich immer auf eine in einem Arbeitsgang gemeinsam hergestellt Charge. Dies kann zum Beispiel eine Anzahl aus einer Menge Teig gebackener Brote, aus einem Bottich abgefüllter Feinkostsalat oder eine Charge gebrauten Bieres sein. Eine Charge hat eine gleich bleibende Loskennzeichnung. Auf den entsprechenden Verpackungen stehen Buchstaben- oder Ziffernkombinationen. Bei lose abgegebenen Lebensmitteln oder bei der Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums entfällt diese Pflicht bisher.
17.05.12 - Im Weinland Italien entwickelt sich auf dem Biermarkt ein neuer Trend - seit einigen Jahren entstehen mehr und mehr kleine Qualitätsbrauereien, die die Braukunst wieder als Handwerk entdecken. Eine junge Generation Brauer mit Leidenschaft und Phantasie versucht mit kleinen lokalen Brauereien gegen die Kolonialisierung durch die deutsche Bierkultur anzutreten. Die Mikro-Hersteller machen ihr Bier all'italiana, indem sie lokale Zutaten verwenden wie Kastanien, Dinkel und mediterrane Kräuter. Bei Amarcord setzt man zum Beispiel saure Wildkirschen und -pflaumen zu. Mittlerweile werden einige der Biere bis in die USA und Südamerika exporiert. [mehr]
17.05.12 - Die Getreideexporte aus der Ukraine und Russland zeigen eine uneinheitliche Tendenz. Während Russland zuletzt mehr Ware ausführte, verzeichnet die Ukraine Rückgänge. Russland hat im April insgesamt 2 Mio. t Getreide exportiert und damit 0,4 Mio. t mehr als im Vormonat März. In der Ukraine hingegen gingen die Ausfuhren im April um 0,7 Mio. t gegenüber März zurück auf 2 Mio. t, berichtet das französische Analystenhaus Agritel. Während Russland hauptsächlich Weizen ins Ausland lieferte, hat die Ukraine in den vergangenen sechs Monaten überwiegend Mais verladen. [mehr]
16.05.12 - Seit 2011 arbeitet die Ganter Brauerei daran sich vollständig zu einer Öko-Brauerei mit mit keinen Emissionen zu entwickeln. Unterstützt wird die Brauerei dabei durch das Fraunhofer ISE. Ein Jahr nach Abschluss einiger Modernisierungsmaßnahmen können bereits deutliche ökologische wie ökonomische Effekte nachgewiesen werden. Nächste schritte sind neben der Einspeisung der Prozess-Wärme in ein Nahwärmenetz Überlegungen ein Blockheizkraftwerk und Geothermie über die eigenen Tiefbrunnen. Auch die Solaranlagen auf den Gebäuden sollen erweitert werden. Mittelfristiges Ziel ist es ein Mini-Campus zu erschaffen: das Ganter-Areal zum Arbeiten, Lernen, Wohnen und Leben. [mehr]