Bier & Malz
Die Carbonathärte ergibt zusammen mit der Nichtcarbonathärte die Gesamthärte des Wassers.
Die Carbonathärte setzt sich zusammen aus den Carbonaten und Bicarbonaten der Erdalkalimetalle. Calciumcarbonat (CaCO3) und Magnesiumcarbonat (MgCO3) werden durch die Kohlensäure (H2CO3) gebunden und liegen im Wasser als Hydrogencarbonat (HCO3) vor. Wird Kohlensäure entzogen, z. B. beim Kochen, zerfällt
genau soviel Calciumhydrogencarbonat in nicht wasserlösliches Calciumcarbonat und Kohlendioxyd, bis sich der Rest des in Lösung befindlichen Hydrogencarbonats im Gleichgewicht mit der Kohlen-säure befindet. Das Wasser verliert also seine Eigenschaft, den Kalk in gelöster Form zu behalten. Der unlösliche Kalk flockt aus und setzt sich ab (Kesselstein). Die Carbonathärte kann also durch Kochen weitgehend beseitigt werden und wird deshalb auch als temporäre Härte bezeichnet.
Besonders bei hellen Bieren wirkt sich die Carbonathärte nachteilig aus. Ein Pilsner hat idealerweise eine Carbonathärte von nur 1,3°dH, während ein gering gehopftes, dunkles Bier (z.B. Münchner Brauart)
durchaus noch mit einer Carbonathärte von 14°dH gebraut werden kann.
Als Nichtcarbonathärte werden die mineralsauren Salze (Sulfat, Chlorid, Nitrat, Phosphat und Silicat) bezeichnet, die zum Beispiel auch nach dem Abkochen des Wassers gelöst bleiben und an Säuren (Salpeter-, Salz-, Schwefelsäure) gebunden bleiben. Allerdings ändert sich durch das Abkochen der pH-Wert des Wassers,
was sich beim Brauen wiederum nachteilig auswirken kann. Deshalb werden in der Brauerei andere, chemisch unschädliche, Methoden, dem Wasser die Salze zu entziehen.
17.05.12 - Im Weinland Italien entwickelt sich auf dem Biermarkt ein neuer Trend - seit einigen Jahren entstehen mehr und mehr kleine Qualitätsbrauereien, die die Braukunst wieder als Handwerk entdecken. Eine junge Generation Brauer mit Leidenschaft und Phantasie versucht mit kleinen lokalen Brauereien gegen die Kolonialisierung durch die deutsche Bierkultur anzutreten. Die Mikro-Hersteller machen ihr Bier all'italiana, indem sie lokale Zutaten verwenden wie Kastanien, Dinkel und mediterrane Kräuter. Bei Amarcord setzt man zum Beispiel saure Wildkirschen und -pflaumen zu. Mittlerweile werden einige der Biere bis in die USA und Südamerika exporiert. [mehr]
17.05.12 - Die Getreideexporte aus der Ukraine und Russland zeigen eine uneinheitliche Tendenz. Während Russland zuletzt mehr Ware ausführte, verzeichnet die Ukraine Rückgänge. Russland hat im April insgesamt 2 Mio. t Getreide exportiert und damit 0,4 Mio. t mehr als im Vormonat März. In der Ukraine hingegen gingen die Ausfuhren im April um 0,7 Mio. t gegenüber März zurück auf 2 Mio. t, berichtet das französische Analystenhaus Agritel. Während Russland hauptsächlich Weizen ins Ausland lieferte, hat die Ukraine in den vergangenen sechs Monaten überwiegend Mais verladen. [mehr]
16.05.12 - Seit 2011 arbeitet die Ganter Brauerei daran sich vollständig zu einer Öko-Brauerei mit mit keinen Emissionen zu entwickeln. Unterstützt wird die Brauerei dabei durch das Fraunhofer ISE. Ein Jahr nach Abschluss einiger Modernisierungsmaßnahmen können bereits deutliche ökologische wie ökonomische Effekte nachgewiesen werden. Nächste schritte sind neben der Einspeisung der Prozess-Wärme in ein Nahwärmenetz Überlegungen ein Blockheizkraftwerk und Geothermie über die eigenen Tiefbrunnen. Auch die Solaranlagen auf den Gebäuden sollen erweitert werden. Mittelfristiges Ziel ist es ein Mini-Campus zu erschaffen: das Ganter-Areal zum Arbeiten, Lernen, Wohnen und Leben. [mehr]