Bier & Malz
Während der Hauptgärung im Gärkeller vergärt die Hefe innert 3 bis 6 Tagen den grössten Teil des im Sudhaus gewonnenen Malzzuckers der Würze in Alkohol und Kohlensäuregas (CO2). Der Alkohol bleibt dabei im Bier und der grösste Teil des CO2 verflüchtigt sich. In modernen Brauereien wird in besonderen Anlagen das CO2 gesammelt. Die vergorene Würze nennt die Fachwelt "Jungbier".
Für das Starten der Gärung wird die abgekühlte Würze nach dem Brauen im Gärkeller zuerst mit reichlich Sauerstoff belüftet. Danach gelangt sie in offene oder geschlossene Gärbottiche. In modernen und grossen Brauereien verwendet man heutzutage geschlossene zylinderkonische Gärtanks.
Pro 100 Liter Würze benötigt man zum Starten der Gärung (Anstellen) zwischen 0.5 bis 1 Liter dickbreiige Hefe.
Hefe ist ein lebender Mikroorganismus. Während der stärksten Aktivität der Gärung befinden sich in 1 Milliliter Würze bis zu 50 Millionen Hefezellen. Der Brauer kennt zwei verschiedene Hefe-Familien - obergärige und untergärige Hefe - mit jeweils mehreren Stämmen.
Die Würze lässt man je nach Bierstil und verwendeter Hefe bei kalten (untergärig, 5 bis 9°C) oder warmen (obergärig, 15 bis 25°C) Temperaturen vergären.
siehe auch: Alkoholische Gärung
05.02.12 - Birte Kleppien, Sprecherin der Radeberger Gruppe, bestätigte diese Woche, dass in Frankfurt Sachsenhausen eine neue Firmenzentrale für den Braukonzern errichtet werden soll. Das neue Gebäude soll zukünftig Platz für 250 Mitarbeiter bieten und zukünftiges Wachstum absichern. [mehr]
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die Aussaatfläche für Sommergerste in der EU wird in diesem Jahr höchstens geringfügig ausgedehnt. Für Deutschland ist ein rückläufiger Anbau wahrscheinlich. Eine enge Versorgungsbilanz wird auch in den kommenden Monaten anhalten. [mehr]
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