Bier & Malz
Die Chicago Board of Trade (CBOT), gegründet 1848, ist die älteste Terminbörse der Welt und Teil der CME Group. Mehr als fünfzig verschiedene Termingeschäfte werden durch über 3.600 CBOT-Mitglieder sowohl durch Parketthandel als auch elektronisch abgewickelt. Das Volumen an der Börse im Jahre 2003 erreichte mit 454 Millionen Verträgen einen Rekordstand. Am 12. Juli 2007 wurde der Zusammenschluss der CBOT mit der Chicago Mercantile Exchange zur neuen CME Group wirksam.
Link: www.cmegroup.com/
Aufgrund der Sorgen von US-Händlern, es könnte an Käufern bzw. Verkäufern für Rohstoffe mangeln, entwickelten sie Termingeschäftsverträge, insbesondere für Agrarprodukte wie Getreide, Schweinebäuche, etc. Die CBOT war ein zentralisierter Handelsort, wo Käufer und Verkäufer aufeinander treffen konnten, um ihre Verträge auszuhandeln und abzuschließen. 1864 führte die CBOT die ersten standardisierten börsengehandelten Termingeschäftsverträge ein. 1919 wurde die Chicago Butter and Egg Board, eine Ausgründung der CBOT, umorganisiert, um Termingeschäfte zu ermöglichen, und der Name wurde in Chicago Mercantile Exchange geändert.[1]
Am 19. Oktober 2005 erfolgte der Börsengang der CBOT mit 3.191.489 Anteilen zu US$54,00 pro Anteil. Im Tagesverlauf des Aktienhandels an der New York Stock Exchange nahm der Preis um 49% zu auf $80,50. 2007 fusionierten die CBOT und die CME, um die CME Gruppe zu bilden.
Seit 1930 befindet sich die Chicago Board of Trade bei 141 West Jackson Boulevard in Chicago. Das Gebäude wurde durch die Architekten Holabird & Root entworfen. Mit 184 Metern Höhe war es das höchste Gebäude in Chicago bis 1965, als das Richard J. Daley Center gebaut wurde. Das Gebäude ist im Art-Déco-Stil gebaut, mit Skulpturen von Alvin Meyer; an der Spitze befindet sich eine 9,5 m große Statue der Göttin Ceres, in einer Anspielung auf die Geschichte der Börse als Rohstoff- und Getreidemarkt. Die Ceres-Figur hat kein Gesicht, weil der Bildhauer, John Storrs, der Ansicht war, das 45-stöckige Gebäude wäre so viel höher als jede andere Struktur in der Gegend, dass niemand in der Lage wäre, das Gesicht überhaupt anzuschauen. Heute ist das Gebäude (das inzwischen als National Historic Landmark anerkannt ist) von anderen (z.T. noch größeren) Wolkenkratzern umgeben im Finanzdistrikt des Chicago Loop.
The Pit ist eine erhöhte achteckige Struktur, wo Parketthandel stattfindet. Auf dem Parkett des CBOT befinden sich viele solcher Pits. Die Außenstufen nach oben, und die Innenstufen nach unten bei solchen Pits verleihen ihnen etwas von dem Aussehen eines Amphitheaters und ermöglichen Hunderte von Händlern einander zu sehen und zu hören während der Handelszeiten. Die Bedeutung des Pits und des Handels dort wird unterstrichen durch die Verwendung eines stilisierten Pits als Logo des CBOT. "The Pit" ist auch Titel und Thema eines klassischen Romans aus dem Jahre 1903 von Frank Norris.
Quelle: Wikipedia
siehe auch: Bushel
17.05.12 - Im Weinland Italien entwickelt sich auf dem Biermarkt ein neuer Trend - seit einigen Jahren entstehen mehr und mehr kleine Qualitätsbrauereien, die die Braukunst wieder als Handwerk entdecken. Eine junge Generation Brauer mit Leidenschaft und Phantasie versucht mit kleinen lokalen Brauereien gegen die Kolonialisierung durch die deutsche Bierkultur anzutreten. Die Mikro-Hersteller machen ihr Bier all'italiana, indem sie lokale Zutaten verwenden wie Kastanien, Dinkel und mediterrane Kräuter. Bei Amarcord setzt man zum Beispiel saure Wildkirschen und -pflaumen zu. Mittlerweile werden einige der Biere bis in die USA und Südamerika exporiert. [mehr]
17.05.12 - Die Getreideexporte aus der Ukraine und Russland zeigen eine uneinheitliche Tendenz. Während Russland zuletzt mehr Ware ausführte, verzeichnet die Ukraine Rückgänge. Russland hat im April insgesamt 2 Mio. t Getreide exportiert und damit 0,4 Mio. t mehr als im Vormonat März. In der Ukraine hingegen gingen die Ausfuhren im April um 0,7 Mio. t gegenüber März zurück auf 2 Mio. t, berichtet das französische Analystenhaus Agritel. Während Russland hauptsächlich Weizen ins Ausland lieferte, hat die Ukraine in den vergangenen sechs Monaten überwiegend Mais verladen. [mehr]
16.05.12 - Seit 2011 arbeitet die Ganter Brauerei daran sich vollständig zu einer Öko-Brauerei mit mit keinen Emissionen zu entwickeln. Unterstützt wird die Brauerei dabei durch das Fraunhofer ISE. Ein Jahr nach Abschluss einiger Modernisierungsmaßnahmen können bereits deutliche ökologische wie ökonomische Effekte nachgewiesen werden. Nächste schritte sind neben der Einspeisung der Prozess-Wärme in ein Nahwärmenetz Überlegungen ein Blockheizkraftwerk und Geothermie über die eigenen Tiefbrunnen. Auch die Solaranlagen auf den Gebäuden sollen erweitert werden. Mittelfristiges Ziel ist es ein Mini-Campus zu erschaffen: das Ganter-Areal zum Arbeiten, Lernen, Wohnen und Leben. [mehr]