Micro-Brauereien sind nun auch in Italien auf dem Vormarsch
17.05.12 - Im Weinland Italien entwickelt sich auf dem Biermarkt ein neuer Trend - seit einigen Jahren entstehen mehr und mehr kleine Qualitätsbrauereien, die die Braukunst wieder als Handwerk entdecken. Eine junge Generation Brauer mit Leidenschaft und Phantasie versucht mit kleinen lokalen Brauereien gegen die Kolonialisierung durch die deutsche Bierkultur anzutreten. Die Mikro-Hersteller machen ihr Bier all'italiana, indem sie lokale Zutaten verwenden wie Kastanien, Dinkel und mediterrane Kräuter. Bei Amarcord setzt man zum Beispiel saure Wildkirschen und -pflaumen zu. Mittlerweile werden einige der Biere bis in die USA und Südamerika exporiert.
Russland verschifft mehr Getreide
17.05.12 - Die Getreideexporte aus der Ukraine und Russland zeigen eine uneinheitliche Tendenz. Während Russland zuletzt mehr Ware ausführte, verzeichnet die Ukraine Rückgänge. Russland hat im April insgesamt 2 Mio. t Getreide exportiert und damit 0,4 Mio. t mehr als im Vormonat März. In der Ukraine hingegen gingen die Ausfuhren im April um 0,7 Mio. t gegenüber März zurück auf 2 Mio. t, berichtet das französische Analystenhaus Agritel. Während Russland hauptsächlich Weizen ins Ausland lieferte, hat die Ukraine in den vergangenen sechs Monaten überwiegend Mais verladen.
Ganter macht Fortschritte zur 0-Emmission Brauerei
16.05.12 - Seit 2011 arbeitet die Ganter Brauerei daran sich vollständig zu einer Öko-Brauerei mit mit keinen Emissionen zu entwickeln. Unterstützt wird die Brauerei dabei durch das Fraunhofer ISE. Ein Jahr nach Abschluss einiger Modernisierungsmaßnahmen können bereits deutliche ökologische wie ökonomische Effekte nachgewiesen werden. Nächste schritte sind neben der Einspeisung der Prozess-Wärme in ein Nahwärmenetz Überlegungen ein Blockheizkraftwerk und Geothermie über die eigenen Tiefbrunnen. Auch die Solaranlagen auf den Gebäuden sollen erweitert werden. Mittelfristiges Ziel ist es ein Mini-Campus zu erschaffen: das Ganter-Areal zum Arbeiten, Lernen, Wohnen und Leben.
15.05.12 - Einmal mehr leider beschäftigt man sich intensivst mit den Problemen innerhalb der Eurozone. Italien und Spanien müssen erneut höhere Zinsen zahlen, die Ratingagenturen knöpfen sich jetzt die italienischen Banken vor, und der Ausgang in Griechenland für oder gegen einen Verbleib in der Eurozone ist höchst unsicher. Das ganze Szenario nebst Sorgen um die Wachstumsraten in China belastet den gesamten makroökonomischen Komplex. Aktienbörsen haben deutlich nachgegeben, Energiepreise sind schwächer und dieses Hämmern auf die Märkte blieb auch für die Getreidebörsen nicht ohne negative Folgen.
15.05.12 - Einmal mehr leider beschäftigt man sich intensivst mit den Problemen innerhalb der Eurozone. Italien und Spanien müssen erneut höhere Zinsen zahlen, die Ratingagenturen knöpfen sich jetzt die italienischen Banken vor, und der Ausgang in Griechenland für oder gegen einen Verbleib in der Eurozone ist höchst unsicher. Das ganze Szenario nebst Sorgen um die Wachstumsraten in China belastet den gesamten makroökonomischen Komplex. Aktienbörsen haben deutlich nachgegeben, Energiepreise sind schwächer und dieses Hämmern auf die Märkte blieb auch für die Getreidebörsen nicht ohne negative Folgen.
Bierabsatz der Rothaus Brauerei 2011 leicht rückläufig
12.05.12 - Die Badische Staatsbrauerei Rothaus konnte 2011 mit 838.000 Hektoliter etwa 1,45% weniger Bier absetzen als noch 2010. Auch der Umsatz reduzierte sich leicht – um ein Prozent auf 82 Millionen Euro. Das Geschäft sei durch massive Sonderangebote anderer Biermarken erheblich erschwert gewesen, teilte die Schwarzwälder Brauerei nach ihrer diesjährigen Hauptversammlung mit. Rothaus verzichte grundsätzlich darauf, Ausstoß durch Sonderaktionen oder Preisnachlässe zu erkaufen. Nach Angaben der Brauerei lief 2012 - das Jahr der Fußball EM - gut an, lediglich der April erfüllte aufgrund des Wetters nicht ganz die Erwartungen.
Carlsberg mit starkem Gewinnrückgang aber Umsatzsteigerung im 1. Quartal 2012
10.05.12 - Carlsberg konnte im 1. Quartal 2012 den Gesamtumsatz leicht 12,5 Milliarden Kronen auf 12,9 Milliarden Kronen steigern. Der Bierabsatz hingegen ging mit 26,7 Millionen Hektolitern gegenüber 27,4 Millionen Hektolitern leicht zurück. Grund hierfür ist unter anderem die zu Jahresbeginn Bier deutlich erhöhte Steuer in Russland. Insgesamt sank der Verkauf in dem Land um vier Prozent, wie der Hersteller der gleichnamigen Marke und von Tuborg Bier am Mittwoch bekanntgab. Die Entwicklung auf den nord- und westeuropäischen Märkten einschließlich Deutschland stufte Konzernchef Jørgen Buhl Rasmussen dagegen als „geprägt von solidem Wachstum“ ein. Auch auf den Wachstumsmärkten in Asien sei die Entwicklung positiv.
09.05.12 - Wie drückte es ein Analyst so passend aus: Der strikte Sparkurs Europas ist wohl passé. Bon voyage Sparkurs, Bonjours Finanzchaos.
Dies war dann auch die erste Reaktion der Börsen in Alarmstimmung von Beginn bis Mitte dieser Woche. Sie ist wieder völlig wach ,die Sorge Europas in der Schuldenkrise.
Eine Regierungsbildung in Griechenland scheint schwierig, wenn nicht unmöglich, und es mehren sich die Stimmen, die von einem Ausscheiden der Griechen aus der Eurozone sprechen. Dass dies alle unheimlich viel Geld kostet ist klar, aber es scheint sich nun deutlich die Frage nach dem Ende mit Schrecken besser als Schrecken ohne Ende zu stellen.
Bitburger bleibt bis 2016 Sponsor der Fußball-Nationalelf
09.05.12 - Die Bitburger-Braugruppe und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben ihre Partnerschaft um vier weitere Jahre verlängert. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Werner Wolf, der Sprecher der Bitburger-Geschäftsführung, unterzeichneten am Dienstag (8.5.) die entsprechenden
Verträge, die die weitere Zusammenarbeit bis einschließlich der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich im Jahr 2016 besiegeln.
Rekordfläche an Sommergerste in Frankreich
08.05.12 - Der harte Winter hat auch in Frankreichs Ackerbau Spuren hinterlassen. Vor allem Gerste profitiert von den umfangreichen Frühjahrsbestellungen. Ausgewinterte Weizen-, Gersten- und Rapsbestände mussten neu eingesät werden und sorgten für ein größeres Areal an Sommerungen, so die jüngste Schätzung des französischen Statistikamtes Agreste. Sommergerste wächst in diesem Jahr im Nachbarland auf einer Rekordfläche von 866.000 ha heran. Damit entfällt die Hälfte der Gerstenanbaufläche auf Sommergerste, wogegen sie im Durchschnitt der vergangenen Jahre nur 30 Prozent beitrug. Weichweizen hat 270.000 ha Fläche gegenüber 2011 eingebüßt.
06.09.11 - Die Weltfinanzmärkte sind einmal mehr in heller Aufregung. Erneut steht die griechische Situation im Fokus. Die Unfähigkeit oder die Unwilligkeit, reale Ausgabenkürzungen dort vorzunehmen und den Haushalt in den Griff zu bekommen, wiegen schwer auf den Märkten.
Ernteprognose für Sommerbraugerste 2011 in Deutschland
08.07.11 - Im Rahmen der Braugerstenrundfahrten und Beurteilungen der Bestände auf den Feldern haben die Braugerstenförderverbände in den verschiedenen deutschen Anbaugebieten, sowie die Landesämter für Landwirtschaft in den einzelnen Bundesländern Ernteprognosen für die Sommerbraugerstenernte 2011 erstellt.
09.05.12 - Wie drückte es ein Analyst so passend aus: Der strikte Sparkurs Europas ist wohl passé. Bon voyage Sparkurs, Bonjours Finanzchaos.
Dies war dann auch die erste Reaktion der Börsen in Alarmstimmung von Beginn bis Mitte dieser Woche. Sie ist wieder völlig wach ,die Sorge Europas in der Schuldenkrise.
Eine Regierungsbildung in Griechenland scheint schwierig, wenn nicht unmöglich, und es mehren sich die Stimmen, die von einem Ausscheiden der Griechen aus der Eurozone sprechen. Dass dies alle unheimlich viel Geld kostet ist klar, aber es scheint sich nun deutlich die Frage nach dem Ende mit Schrecken besser als Schrecken ohne Ende zu stellen.
02.05.12 - Spanien macht einmal mehr Negativschlagzeilen. Rekordwerte bei der Arbeitslosigkeit und eine Herabstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor´s beschäftigten die Finanzmärkte. Es herrscht neue Angst vor einem Wiederaufflammen der Schuldenkrise (war es jemals vorbei…?). Auch die Weltgetreidebörsen reagierten mit einigen Auf und Abs und tendierten uneinheitlich. Der Euro konnte sich weiter behaupten, und bleibt in seiner bereits seit 3 Wochen vorherrschenden Handelsspanne. Anfang der Woche konnten noch Kurse über 1,32 gesehen werden, heute tendiert die Währung schwächer um 1,3150 herum.
25.04.12 - Einmal mehr kritische Situation in Spanien! Die Teilnehmer an den Finanzmärkten schauen sich jede Zinsbewegung für spanische Anleihen genau an, genauso wie auch die schlechter werdenden Wirtschaftsdaten. Die Situation in Italien und Portugal ist etwas in den Hintergrund getreten, kann sich aber jederzeit zum zusätzlichen Problem entwickeln.
Äußerst riskant gestaltet sich derzeit die Situation in einigen unserer Nachbarländer: Keine Regierungsmehrheit mehr in Holland und der Tschechischen Republik, sowie eine relativ unsichere Situation vor der 2. Runde der französischen Präsidentschaftswahl.
Die Vorhersagen deuten auf einen Wahlsieg des eher Europa-kritischeren Sozialisten Hollande hin. Bemerkenswert war auch, dass es wohl die Eurokrise und die Reaktionen darauf waren, die in Frankreich fast jeden 3. Wähler entweder ins Links- oder ins Rechtsextreme driften ließen. Hört man das „Rauschen“ der Ratingagenturen, könnte es sein, dass Frankreich früher oder später sein AAA-Rating verlieren könnte?
20.04.12 - Es ist schon erstaunlich: An einem Tag liest man über schlechte Nachrichten der spanischen, italienischen oder portugiesischen Wirtschaft, an anderen wiederum überraschen deutsche Wirtschaftszahlen und Konjunkturschätzungen. An einem Tag ist Wegwerfstimmung an den Aktienmärkten mit Verlusten bis zu 2%, in den nächsten beiden Tagen findet dann die technische Gegenreaktion statt.
Der Euro zeigt sich von all dem relativ unbeeindruckt und pendelt auf einem Niveau um die 1,31.
11.04.12 - Sprachen wir noch letzte Woche von „relativer Ruhe“ an den Finanzmärkten haben spanische und italienische Anleiheaktionen doch wieder die Finanzmärkte erschüttert und Fragen nach der Stabilität der EURO-Zone aufgeworfen.
Der DAX war die letzten Tage auf Talfahrt und auch der EURO kam zeitweise stark unter Druck. Auch die anderen internationalen Börsen reagierten negativ. Fundamentale Daten und vor allen die konsequenten Reformschritte von Italien und Spanien blendet der Markt aus, kurzfristige Neuigkeiten dominieren stark das Geschehen. Dies beeinflusste zumindest gestern auch stark die Getreidebörse in Chicago. Schlechte Neuigkeiten von den Finanzmärkten wirken sich da sofort aus – es zeigt den spekulativen Charakter dieser „Veranstaltung“.
03.04.12 - Endlich mal relative Ruhe an der Front was die Eurokrise betrifft. Spanien und Portugal bleiben allerdings stark im Fokus. Nach einem kurzen Zwischentief quittierten sowohl die europäischen Aktienmärkte als auch der Eurokurs diese Ruhe mit Zugewinnen. Es gab diese Woche einiges an Material für neue Ernteschätzungen. Im Folgenden sollen diese kurz dargestellt und kommentiert werden:
1. Saatenstandsbericht für Sommergerste 2012 in Deutschland
03.04.12 - Auf der Grundlage einer Erhebung in den Landesförderverbänden für Braugerste in Deutschland ergibt sich für die Aussaat und den Saatenstand von Sommergerste das diesem Schreiben als Tabelle beigefügte Bild.
Trotz der generell milden Temperaturen im Winter 2011/12 bleibt uns dieser, wegen der gut zweiwöchigen Kälteperiode mit Temperaturen bis minus 20°C, sehr kalt in Erinnerung. Die Auswinterungsschäden, aufgrund dieser Extremtemperaturen sind dort am stärksten, wo keine schützende Schneedecke die Pflanzen bedeckt hat. Starke Auswinterungen insbesondere bei Winterweizen und Wintergerste sind im Norden Bayerns und Baden-Württembergs, sowie extrem in Teilen Hessens, Thüringens und Niedersachsens, aber auch bis nach Mecklenburg-Vorpommern zu beklagen. Auf die Umbruchflächen wird aufgrund der knappen Saatgutverfügbarkeit nicht übermäßig Sommergerste gesät.
27.03.12 - Reichlich spekuliert wurde in der letzten Woche über eine mögliche Verlangsamung des Wachstumstempos in China. Dies führte auch zum Druck auf die Aktienmärkte, aber auch teilweise die Getreidemärkte in Chicago. Einzige Ausnahmen bildeten hier die Sojabohnen, die deutlich fester notierten. Heute zeigen sich die Getreidebörsen überall stark behauptet. MATIF Weizen Mai 2012 notiert bei plus 3,- Euro/Tonne auf 217,- Euro/Tonne, die neue Ernte wird für November 2012 mit plus 3,- Euro/to bei 206,- Euro/to gehandelt. Auch der Braugerstenfuture, zuletzt arg gebeutelt, erholte sich um 3,50 Euro/to auf 235,- Euro/to für den November 2012 Termin (hier wurden allerdings nur läppische 2.000 Tonnen bis jetzt gehandelt!).
Der DAX überwand zu Wochenbeginn erneut die 7.000 Punkte-Marke und notiert 1% höher als am Freitag. Der Dollar zeigt sich stark behauptet bei 1,3310.
12.03.12 - Fast in der letzten Minute hat es dann doch noch geklappt mit dem Schuldenschnitt für Griechenland. Ein Großteil der privaten Gläubiger „verzichtet“ freiwillig, der Rest wird per Gesetz dazu gezwungen. Damit steht nach Aussage der Finanzminister einer Auszahlung des zweiten Hilfspaketes nichts mehr im Wege, dies sollte zumindest kurzfristig zu einer gewissen Beruhigung und Stabilisierung beitragen. Auf der anderen Seite kamen die Aktienmärkte und der Euro leicht unter Druck und notiert nach vorher 1,3250 nun um die 1,31. Das Vertrauen in die Finanzmärkte und die Eurozone ist einfach nicht mehr richtig da…
08.03.12 - Bedauerlicherweise bleibt Griechenland einmal mehr im Fokus der Neuigkeiten. Es erscheint nun unwahrscheinlich, dass der vereinbarte Schuldenschnitt auch tatsächlich erreicht wird. Dieser ist allerdings einer der wichtigsten Bedingungen für die weitere Auszahlung der 130 Mrd. Euro-Tranche aus dem Hilfspaket.
Zum Ende der Woche werden wir mehr wissen… - die Finanzmärkte reagieren jedenfalls mit starker Risikoaversion. Chinas Wachstum wird von offizieller Seite nur noch mit 7,5% in diesem Jahr vorhergesagt. Experten gehen davon aus, dass China mindestens 8% braucht, um den Wohlstand seiner Bevölkerung zumindest stabil zu halten.
02.03.12 - Die EZB versorgte die Finanzmärkte gestern in einem Tender mit 530 Milliarden Euro frischem und billigem Geld. Diese Maßnahme soll zur weiteren Vermeidung einer Kreditklemme beitragen. Überraschenderweise reagierten die Aktienmärkte und auch der Eurokurs mit einem leichten Rückgang. Offensichtlich ist dies aber mehr den Aussagen des Fed-Chefs Ben Bernanke geschuldet, der gestern überzeugende Antworten, sowohl auf die Schuldenkrise, als auch die weitere wirtschaftliche Entwicklung in den USA schuldig blieb. Die Getreidemärkte in Chicago und Paris konnten in den letzten Tagen deutlich zulegen, heute kann man einen leichten Rückgang der Preise feststellen.
21.02.12 - Die Euro-Finanzminister haben sich in einer dramatischen Nachtsitzung auf die Freigabe der so wichtigen Hilfstranche für Griechenland sowie den Schuldenschnitt verständigt. Das müsste jedenfalls für den Moment zur Beruhigung an den Finanzmärkten beitragen (bis dann vielleicht Portugal oder andere kommen). Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich sehr freundlich und schloss gestern auf einem 7-Monatshoch. Ebenfalls ist auch in Folge der positiveren Griechenlanddiskussion der Euro gut stabil und notiert zwischen 1,32 bis 1,3250.
15.02.12 - Nach langem und zähem Ringen hat sich das Parlament in Griechenland zur Verabschiedung der Spargesetze durchgerungen. Die sofortige Folge waren Streiks und Unruhen in mehreren Städten des Landes. In Anbetracht der schon sehr bald nahenden Neuwahlen ist die Frage nach der Nachhaltigkeit dieser Reformschritte angebracht. Griechenland wird also weiterhin im Fokus der Eurokrise bleiben.
Die Ratingagentur Moody´s hat einige weitere europäische Länder herabgestuft bzw. mit einem negativen Ausblick versehen. Die Märkte reagieren darauf relativ gelassen.
Die Getreidebörsen, sowohl in Chicago als auch in Paris, haben an Boden verloren, insbesondere der MATIF März Kontrakt der aktuellen Ernte gab deutlich nach in den letzten Tagen und handelt zur Zeit um 12 Euro/Tonne von seinem letztwöchigen Hoch entfernt.
09.02.12 - Griechenland erneut im Fokus -Diskussion um mögliche Auswinterungsschäden -Märkte eher in Seitwärtsbewegung – Was bringt USDA morgen?
„Hellas“ bleibt auch weiterhin der dominierende Impulsgeber an den Finanzmärkten. Auch nach mehreren Ultimaten der EU und der Troika gibt es keine weiteren Fortschritte seitens der Regierung bei den verlangten Auflagen bzw. bei den Diskussionen um einen Schuldenschnitt.
Der deutsche Leitindex DAX tendiert deshalb abwartend seitwärts , doch der Euro präsentiert sich überraschend fest bei um 1,3250.
31.01.12 - Deutschland musste in Davos auf dem Weltwirtschaftsforum wieder zahlreiche Kritik an der Handhabung der EU Krise kassieren. Es entsteht der Eindruck eines Hilferufes nach einem Retter
der EU mit finanziellen Mitteln, Frau Merkel zeigt sich hier beachtlich unbeeindruckt. Ebenso unbeeindruckt hat der Markt den aktuellen Downgrade von der Ratingagentur Fitch aufgenommen
in dessen Zuge Slowenien, Belgien, Zypern, sowie die großen Player Spanien und Italien Noten einbüßen mussten.
25.01.12 - Die IWF-Prognosen für die Weltwirtschaft wurden leicht nach unten angepasst. Für 2012 setzen die Experten jetzt „nur noch“ ein Wachstum von 3,3% gegenüber der vorherigen Vorhersage von 4,0% voraus. Für die Euro-Zone wird bedauerlicherweise mit einer leichten Rezession von minus 0,5% Wachstum gerechnet.
Soviel zu Prognosen: Aktuelle Wirtschaftsdaten präsentieren sich äußerst erfreulich. Gleichzeitig sind die Aktienmärkte durchaus positiv gestimmt und konnten saldiert in den letzten 10 Tagen solide Gewinne aufweisen. Der Euro hat sich deutlich gegenüber dem US-Dollar befestigt. Es konnten 2,5 Cent gutgemacht werden, und der Euro/US-Dollar-Kurs pendelt um ein Niveau von 1,30.
16.01.12 - Die US-Ratingagentur Standard & Poor´s hat Herabstufungen diverser europäischer Länder vorgenommen. Österreich und Frankreich verloren ihren AAA-Status. Noch interessanter ist allerdings, dass bis auf Deutschland und die Slowakei der Ausblick für alle anderen Euro-Länder auf Negativ gesetzt wird. Dies hatte vor allen Dingen Auswirkungen auf den Eurokurs. Die Aktienmärkte zeigten sich dagegen weitgehend unbeeindruckt. Seitens der Politik, aber auch seitens der EZB kamen dagegen beruhigende Töne. Aus Frankfurt kam die Zusage, dem Markt weiterhin alles zur Verfügung zu stellen, was benötigt wird.
12.01.12 - Da die großen Einflussfaktoren auf den Markt kurz bevorstehen, heute nur eine Kurzversion des Grainexx Marktberichtes. Wir wollen uns heute etwas kürzer fassen, da der heutige USDA Report und die am Freitag zu veröffentlichenden Quoten für die Importlizenzen die maßgebenden Indikatoren sind. Ägypten hat seine üblichen Charge von 240.000 to gekauft und liegt bei ca. 15,-€/to über dem letzten Einkauf. Interessant zu sehen, dass speziell Argentinien hier preislich aus dem Raster fällt. Private Analysten mindern erneut die Südamerikanischen Soja und Weizenmengen im Zuge der anhaltend exzessiven Trockenheitsphase. Die Terminbörsen sind weiterhin durchaus positiv gestimmt. Die Börsenmärkte zeigen sich ebenfalls mit festen, soliden Gewinnen in den letzten Tagen.
03.01.12 - Zuallererst ein gutes Neues Jahr für Sie. Möge es von Gesundheit, Glück und persönlichem Erfolg gekennzeichnet sein. Wir wagen (!) mal einen vorsichtigen (!) Ausblick () in die „Glaskugel“…
19.12.11 - Die europäischen Wirtschafts- und Finanzdaten zeigten sich mal wieder von ihrer depressiven Seite in der letzten Woche. Weitere Angriffe von Ratingagenturen gegen einzelne europäische Staaten oder aber auch gleich die ganze Eurozone stehen auf der Tagesordnung. Die ursprünglich mal vom EU-Gipfel versucht zu verbreitende Zuversicht ist leider bereits wieder verflogen… die meisten europäischen Aktienmärkte waren in der letzten Woche auf Talfahrt und der Euro notierte auf einem 11-Monatstief unter 1,30. Selbst der sichere Hafen Gold verlor knapp 9%.
12.12.11 - Man kann Rührei nicht wieder trennen
(aus dem Amerikanischen: You can´t unscramble scrambled eggs) – wir lieben dieses Sprichwort im Hinblick auf die Eurokrise
Die internationalen Finanzmärkte haben zum Wochenende entspannt auf das EU-Gipfeltreffen reagiert. Die Ergebnisse seien wie erwartet eingetreten, aber nun müssten Taten folgen und von dauerhafter Entwarnung sei man noch weit entfernt.
Die Kurse europäischer Aktien stiegen am Freitag im Durchschnitt um rund 2%.
Interessant ist allerdings die 26:1 Entscheidung der restlichen EU-Mitglieder gegenüber England…
Hier wird man beobachten müssen, ob dies zumindest temporär Ruhe in den Markt bringt.
07.12.11 - Einmal mehr haben wir durch die dieswöchige Drohung der Herabstufung der nachrangigen Bankenschulden von 87 Banken aus 15 verschiedenen EU Ländern gesehen auf welch dünnem Eis wir uns befinden. Auch die Ansätze der Regierung, wie der Tripple A Bond, der eine Finanzierung auf der Grundlage von ausschließlich Tripple A gerateten Staaten bieten sollte, geben keinen schnellen Ausweg aus der Krise. Das Bewusstsein den Lösungsweg mit einem Schnellschuss zu finden verfliegt mehr und mehr.
Die durch Di Rupo gefestigte Regierung in Belgien wird das Land mit Strukturreformen auf dem Arbeits- und Rentenmarkt und diversen Sparplänen neu ordnen. Die Zentralbank hat die EU-Staaten mit ausreichend US Dollar Liquidität versorgt.
Allerdings kann auch der verabschiedete Eurorettungsschirm mit einem Potenzial von 750 Milliarden Euro, an dem sich Krisenstaaten bedienen können, uns nicht davor bewahren, dass uns das Wasser bis zum Halse steht.
Abschlussbericht über die Braugerstenernte 2011 in Deutschland
01.12.11 - Auf der Grundlage der Auswertung repräsentativer Praxisstichproben in den Ämtern für Landwirtschaft und aus den Bereichen der Fördervereine für Braugerste in den deutschen Anbaugebieten hat die Braugersten-Gemeinschaft e.V. den Abschlussbericht über die Braugerstenernte 2011 in Deutschland erstellt.
29.11.11 - Logistische Herausforderungen - Sorgen um Qualitäten - Das europäische Schiff in schwerster See - Keine sehr besinnliche Adventszeit
Düstere Aussichten überall. Die Finanzmärkte sprechen über ein deutliches Abschwächen der EU-Märkte, einige sehen bereits die zweite US-Rezession folgen und das zu einer Zeit von bereits jetzt schon hoher Arbeitslosigkeit und absoluten Niedrigstzinsen. Chinas Wachstum bzw. die ökonomischen Daten schwächen sich deutlich ab.
21.11.11 - Neue Regierungen in Griechenland, Italien, Spanien – aber die Unsicherheit bleibt…
Die Finanzmärkte zeigen sich einmal mehr sehr geschwächt und deprimiert.
Agrar-Futuresmärkte, sowohl in Chicago als auch in Paris, notierten relativ uneinheitlich in der letzten Woche, bevor zum Schluss der Woche starker Preisdruck aufkam, und sowohl CBOT als auch MATIF auf Talfahrt schickte. In vielen Vorhersagen kann man nun von einer Seitwärts- bis weiterhin leichten Abwärtsbewegung zum Jahresende lesen. Was den MATIF-Weizenkontrakt Januar 2012 betrifft liegt die nächste Widerstandslinie bei 175,- EUR/Tonne (zur Zeit um die 180,- EUR/Tonne gehandelt). Einige Analysten sehen auch eine weitere Korrektur nach unten bei CBOT-Weizen, Sojabohnen und Mais, bis dann letztendlich eine Bodenbildung erreicht wird.
14.11.11 - Eurokrise - BRAU Beviale in Nürnberg - USDA Report vom letzten Mittwoch
Reform in Rom: Stabilitätsgesetz beschlossen - Ex-EU-Kommissar Mario Monti aussichtsreicher Kandidat für das Amt des MP.
Kabinett in Athen: Finanzexperte Papademos als MP vereidigt - Alter Finanzminister bleibt auch der neue - beide dem Euro verpflichtet.
Unmut in Paris: In Paris herrscht Ärger darüber, dass die Ratingagentur Standard & Poor´s fälschlich gemeldet hatte, Frankreich habe die beste Bonitätsnote eingebüßt. War das wirklich nur Zufall??
Die Irrungen und Wirrungen um den Euro und die Problemländer haben einmal mehr zu einer äußerst bewegten Woche an den Finanzmärkten und Aktienmärkten geführt. Die Achterbahnfahrt ging weiter, allerdings war man zu Wochenschluss wieder bei den Kursen vom Anfang der Woche.
Dem konnten sich auch die Märkte für Agrarfutures erneut nicht entziehen, auch hier gingen die Kurse rauf und runter, tendenziell aber allerdings eher schwächer.
Dies ist im Falle Mais in Chicago etwas überraschend, da doch der USDA Bericht leicht bullisch war.
11.11.11 - Nichts wesentlich Neues zu berichten. Alles dreht sich um folgende 3 Ereignisse:
1. Der USDA Bericht am morgigen Mittwoch: Wird die Maisertragszahl höher oder niedriger ausfallen?
2. Die BRAU Beviale in Nürnberg: Wie gehen Mälzer und Brauer mit der vorhandenen Qualitätsproblematik um? Wann und wie wird sich weiteres Kaufinteresse/Bedarf der Brauindustrie zeigen?
3. Die Eurokrise: Bekommt Griechenland zumindest eine fähige Übergangsregierung? Wie lange hält sich Berlusconi noch im Amt, und welche Reformen können folgen?
03.11.11 - Hatten wir nicht erst in der letzten Woche geschrieben, dass wir es uns wünschen würden, wenn nach den Beschlüssen vom 27. Oktober die Märkte etwas Zeit finden würden, sich zu sammeln.
Nun, dies ist uns offensichtlich von Herrn Papandreou und seinen Kompagnons nicht vergönnt.
27.10.11 - Mal wieder spannend und aufregend diese Woche...nur nicht bei Getreide und schon gar nicht bei Braugerste...
Zwei Gipfeltreffen, viel Gerede über und in Verhandlungen, Unsicherheit, Sorgen...und dann - wie erwartet:
Schuldenschnitt 50% für Griechenland,
Hebelung auf eine Billion EUR (1.000.000.000.000,- EUR !!!)
Kapitalaufstockung vorgeschrieben für alle wichtigen europäischen Banken
Berlusconi und Cameron waren die bösen Buben, wohin gegen der "junge Vater" Sarko und Angie das Traumpaar des idealen Europäers abgaben!
Schönes, aber teures Theater.
Nun, hoffentlich tritt jetzt eine Phase der nötigen Ruhe (vielleicht auch mal Monate nicht nur Tage!) an den Finanzmärkten ein, die die notwendige Zeit für die nötigen wichtigen Reformen zum Schuldenabbau lässt.
12.10.11 - Kippen die Slowaken den "Schirm"? - Heutiger USDA-Bericht im Fokus
Es hätte alles so leicht und schön sein können…
doch dann sagte die Slowakei gestern nein zur Teilnahme am EU-Rettungsschirm. Offensichtlich scheint dies die Finanzmärkte allerdings nicht zu interessieren, und man scheint sich sicher zu sein, dass eine zweite Abstimmung noch in dieser Woche die mögliche Zustimmung bringen wird. Der Euro zeigt eine starke Vorstellung und handelt zwischen 1,3750 und 1,38.
Aktienmärkte, Öl und Gold, steigen ebenfalls stark an.
05.10.11 - "Hebelt" uns der gute Archimedes aus?
Immer die gleiche Geschichte: Griechenland. Nun stellt man erneut ein höher als erwartetes Defizit fest. Die Entscheidung der Troika ist mittlerweile auf vorerst unbestimmte Zeit verschoben - die Frage stellt sich nun, ob Griechenland noch in der zweiten Hälfte Oktober endgültig Pleite geht.
Italien: Nun haben die Ratingagenturen auch dieses Land am Wickel - Herabstufung im Rating gestern Abend!
30.09.11 - Heute hat der Deutsche Bundestag den Weg freigemacht für die Neuauflage des EU-Rettungsschirms gemäß den vom EU-Gipfel beschlossenen Rahmenbedingungen. Dabei wurde eine sehr große Mehrheit erreicht. Ebenfalls erfreulich ist zu vermerken, dass die Kanzlerin eine eigene Mehrheit erhalten hatte, dies war doch im Laufe des Wochenendes und Anfang der Woche etwas fraglicher geworden.
Die "Troika" kehrt nach Griechenland zurück und die nächste Auszahlungstranche rückt damit offensichtlich in greifbare Nähe. Dies ist sicherlich auch der erhöhten Kooperationsbereitschaft griechischer Politiker geschuldet.
So weit, so gut, doch dieser gesamte Finanzsektor bleibt absolut unsicher, instabil und mit hohen Volatilitäten behaftet.
Die Aktienmärkte in Europa, sowie die Devisenmärkte (Euro/USD) reagierten heute kaum auf die letzten Nachrichten.
Es scheint tatsächlich so zu sein, dass positive Nachrichten derzeit mehrheitlich ausgeblendet werden, während negative Nachrichten sofort zum kompletten Ausverkauf aller nur verfügbaren Reserven führen.
Dies ähnelt doch sehr dem Bild an den derzeitigen Getreidemärkten...
2. Erntebericht über die Braugerstenernte 2011 in Deutschland
27.09.11 - Mit zunehmender Anzahl der ausgewerteten Erntemuster für Sommergerste aus der Ernte 2011 wird die Heterogenität der Ernte über die deutschen Anbaugebiete immer deutlicher. Vor dem Hintergrund, dass die Streuung der Qualitätsergebnisse insbesondere im Eiweißgehalt sehr groß ist und der Mittelwert nur eine sehr begrenzte Aussage über die zu erwartende Braugerstenmenge liefert, haben wir einerseits die Spreizung der erfassten Eiweißgehalte sowie andererseits die prozentuale Braugerstenmenge unter 11, 5 % Eiweißgehalt in die Tabelle des 2. Ernteberichts integriert. Leider liegen noch nicht aus allen Bundesländern die Abschlussberichte und somit die Braugerstenanteile an der Sommergerstenernte vor.
>>>Übersicht
22.09.11 - Generell herrscht leider wirtschaftliche und finanzielle Katerstimmung vor. Griechenland erwartet dringend die Entscheidung der "Troika" über die Freigaben der nächsten 8 Mrd. Euro-Tranche. Die Entscheidungen darüber werden stetig vertagt, und Reformwille und Reformschritte werden weiter in Frage gestellt. Italien hat im Rating einen weiteren Punkt verloren, angeblich nun wegen politischer Instabilitäten (trotz verabschiedeter Reformgesetze) - bezüglich Stabilität haben Berlusconis "Freundinnen" wohl eine andere Auffassung!!).
14.09.11 - Die Finanzmärkte bleiben in heller Aufruhr! Offensichtlich weiß niemand, wie es nun genau mit Griechenland, der Eurozone und überhaupt so mit der Wirtschaft weitergehen soll.
Keine Rede mehr zur Zeit vom US-Haushaltsdefizit, sondern nur noch, wie die Wirtschaft überhaupt in einer Wachstumsphase gehalten werden kann. Und was wird aus dem Bankensektor?? - deutsche ehemals Top-Adressen verloren 25% an der Börse die letzten Tage und die Ratingagenturen haben sich auf französische Banken eingeschossen, um von der Bank of America mal gar nicht erst zu reden…
02.09.11 - Der „Jo-Jo“-Effekt an den Weltfinanzmärkten geht weiter. Die Aktienmärkte bleiben sehr volatil, und dabei ist Volatilität noch ein milder Ausdruck. Aktuelle Wirtschaftszahlen aus den wichtigsten Ländern zeigen eine Verlangsamung des Wachstums, aber noch keine Anzeichen einer bevorstehenden Rezession. Die Politik scheint sich so langsam der Problematik bewusst zu werden, und es wird durchaus für möglich gehalten, dass mit zins-, geld-, und wirtschaftspolitischen Maßnahmen diesmal rechtzeitiger entgegen gesteuert werden könnte.
25.08.11 - Wahr oder falsch – richtig oder Täuschung?
In den letzten Tagen haben sich die Finanzmärkte wenigstens etwas beruhigt, und auch die Aktien stiegen wieder an. Der Euro notiert relativ stabil zwischen 1,44 und 1,4450. Nach wie vor bleibt allerdings die Angst vor einer Rezession in den wichtigsten Teilen der Weltwirtschaft bestehen.
Ob diese Befürchtung richtig ist oder übertrieben, kann offensichtlich momentan niemand einschätzen. Nachdem sich Prognosen bereits in der Vergangenheit als falsch erwiesen hatten, wagt sich heute auch keiner mehr mit solchen Prognosen nach vorne.
18.08.11 - Das schlechte Wetter behält uns weiterhin fest im Griff und erschwert die Erntearbeiten in weiten Teilen Europas doch erheblich. Waren wir doch alle nach der Trockenheit im April, Mai und dem warmen Frühsommer davon ausgegangen, eine zügige und viel zu frühe Ernte zu bekommen, so zeigt sich jetzt im Ernteverlauf, dass es eine der längsten Ernteperioden der letzten 10 Jahre werden könnte.
08.08.11 - Waren wir nicht ursprünglich alle der Meinung, dass nach dem EU-Gipfel zur Schuldenkrise Griechenlands und Anderer, sowie der Einigung zwischen dem US-Präsidenten und dem Kongress bezüglich der Neuverschuldung der USA alles etwas ruhiger und übersichtlicher würde!!?
Nun, in den letzten 10 Tagen wurden wir doch deutlich eines Besseren belehrt. Die Finanzmärkte befinden sich in Aufruhr, der Euro-Stoxx 50 hat in 10 Tagen etwa die jährliche Wirtschaftsleistung Österreichs verloren. Der US Dollar pendelt mit großen Volatilitäten zwischen 1,40 und 1,44. Die Aktienmärkte sind im starken Down-Trend. Nur Gold als sicherer Hafen erklimmt ein Rekordhoch nach dem anderen (siehe beigefügte Grafik). Banker, Politiker und Finanzinstitutionen vermitteln den Eindruck vollkommener Ratlosigkeit und offensichtlich weiß man nicht so richtig, wie man reagieren und was man tun soll. Diesem Negativtrend in der Finanzwirtschaft entsprechend sind auch die Agrar-Futures unter Druck geraten. Auch heute Morgen waren die Börse in Chicago (CBOT) um 15 bis 20 Cent/Bushel bei Weizen und Mais, sowie die MATIF in Paris bei Weizen um 5 Euro niedriger.
01.08.11 - Erneut keine besonders großen Aktivitäten an den internationalen Getreidemärkten sowie an den europäischen Braugerstenmärkten in dieser Woche.
26.07.11 - Nicht viel los an den Getreidemärkten dieser Welt im Augenblick.
Am internationalen Markt sorgt man sich um die Witterungsbedingungen in den Hauptanbaugebieten der USA. Es ist sehr heiß und trocken dort. Sollten Niederschläge fallen, geschieht dies meist in Form von starken Gewittern, die der Entwicklung der Pflanzen nicht dienlich sind.
13.07.11 - Wir kommen etwas früher mit unserem Marktbericht diese Woche. Die Begründung liegt im gestrigen USDA Report (Schätzung der weltweiten Endbestände), sowie in der Notwendigkeit, auf einige aktuelle Entwicklungen im Fortgang der Sommergerstenernte in Deutschland und Frankreich hinweisen zu wollen.
Nachdem die internationalen Futures Märkte am Montag zu einer kurzen Talfahrt angesetzt hatten, erholten sich die Preise nach dem gestrigen USDA Bericht zunächst deutlich, um dann heute Morgen die Aufwärtsbewegung weiter fortzusetzen. Der gestrige Bericht wird allgemein im Handel als neutral bis leicht bullisch bewertet, auf alle Fälle steht fest, dass er keine bearischen Neuigkeiten beinhaltet hat.
08.07.11 - Wohin gehen die Märkte? Erneut eine „JoJo“-Woche. Anfang der Woche konnte man, nachdem sich die meisten Marktteilnehmer vom Schock der letztwöchigen USDA-Schätzung erholt hatten, einen deutlichen Anstieg der Märkte von jeweils 5 Euro am Montag und Dienstag erleben, bevor sofort wieder eine Korrektur mit in etwa gleicher Größenordnung in den letzten zwei Tagen einsetzte. Heute notieren MATIF, als auch Chicago Weizen wieder leicht fester.
Ernteprognose für Sommerbraugerste 2011 in Deutschland
08.07.11 - Im Rahmen der Braugerstenrundfahrten und Beurteilungen der Bestände auf den Feldern haben die Braugerstenförderverbände in den verschiedenen deutschen Anbaugebieten, sowie die Landesämter für Landwirtschaft in den einzelnen Bundesländern Ernteprognosen für die Sommerbraugerstenernte 2011 erstellt.
01.07.11 - Wir hatten bereits seit einiger Zeit darauf hingewiesen, dass die einzige sichere Sache in diesem Markt hohe Volatilitäten sind. Dass die Volatilitäten aber diese Ausmaße annehmen, hätte wohl keiner von uns gedacht. Man kann die „Hausse“ des vergangenen Monats durchaus als übertrieben ansehen, dann muss man allerdings fairerweise einräumen, dass die „Baisse“ in Form der derzeit scharfen Korrektur ebenfalls übertrieben ist. Die physischen Märkte sind im Augenblick relativ abgekoppelt von den Geschehnissen an den Leitbörsen in Chicago und Paris.
17.06.11 - Sollten wir jemals behauptet haben, dass diese Märkte eine Achterbahnfahrt sind, war die letzte Woche ein erneut sehr gutes Beispiel dafür. Allerdings konnte man nicht erwarten, dass die jeweiligen „Berge und Täler“ dieser Achterbahn so immens groß sind. Mittlerweile hat der Braugerstenmarkt die Euro 60,-/Tonne, die in der zweiten Hälfte Mai 2011 dazu gewonnen wurden, wieder komplett verloren und wir befinden uns heute auf dem Preisniveau von Mitte Mai 2011. Weiterhin fallen die Preise, ohne dass sie auf eine Unterstützungslinie, ausgelöst durch Käufe der Malz- oder Brauindustrie, treffen. Lediglich sporadisch kommt es zu Geschäften zwischen Handelshäusern. Allerdings ist in den letzten Tagen festzustellen, dass das Interesse, aktuelle Preise abzufragen, von Brauereiseite wieder etwas größer geworden ist, und es ist durchaus vorstellbar, dass dieser starke Preisverfall und das nun deutlich schwächere Preisniveau nun auch genützt werden könnten, um die jeweilige Deckung weiter zu vergrößern.
2. Saatenstandsbericht für Sommergerste in Deutschland
20.05.11 - Entgegen ersten Schätzungen, die aufgrund von Saatgutverkäufen und Einzelaussagen aus dem Markt aufgestellt wurden, hat sich die Anbaufläche für Sommergerste in Deutschland nicht weiter verringert, sondern sogar um ca. 12 % ausgedehnt. In diesem Flächenzuwachs von nahezu 45.000 ha sind jedoch Sommergerstenflächen mit eingerechnet, die aufgrund von Auswinterungsschäden bei Raps außerplanmäßig bestellt wurden. Erfahrungsgemäß werden diese Sommergerstenbestände oft nicht als Qualitätsbraugerste geführt.
>>>Übersicht
1. Saatenstandsbericht für Sommergerste 2011 in Deutschland
01.04.11 - Weiterer Flächenrückgang um knapp 3% für Braugerste 2011 prognostiziert. Aussaat weitgehend bei guten Bedingungen abgeschlossen. Niederschläge dringend notwendig.
Verarbeitungsempfehlung 2011 für Braugerste
10.02.11 - Das Sortengremium der Braugersten-Gemeinschaft e.V. erteilt KWS Bambina, Propino und Sunshine die Verarbeitungsempfehlung.
Abschließender Erntebericht für Sommerbraugerste 2010 in Deutschland
21.10.10 - Nur noch 844.000 t Braugerste, unterdurchschnittliche Qualitätseigenschaften, Getreidemarkt angespannt, langfristige Rohstoffabsicherung notwendig.
Erntebericht 2010 Deutschland
Braugerstenernte 2010 - und was dann?
13.09.10 - Und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt:
Braugerstenernte 2010 - und was dann?
In den letzten Tagen und Wochen war in verschiedenen Veröffentlichungen von Landwirtschaftsministerien und anderen Verbänden der Agrarwirtschaft nachzulesen, dass die Ergebnisse der Braugerstenernte 2010 gegenüber dem Vorjahr zwar schlechter waren, die Bewertung der Gesamtsituation aber wurde als kaum bedenklich beschrieben. Die im Deutschen Mälzerbund vertretenen Mälzereien sehen die aktuelle Situation durchaus differenzierter, da die aktuellen Zahlen eine mehr als kritische Bewertung nahelegen.
1. Erntebericht für Sommerbraugerste 2010 in Deutschland
19.08.10 - Vier Wochen nach Beginn der Sommergerstenernte in Deutschland hat die Braugersten-Gemeinschaft e.V. auf der Grundlage erster Ernteergebnisse aus den Braugerstenförderverbänden in den verschiedenen deutschen Anbauregionen den ersten Erntebericht für Sommerbraugerste 2010 in Deutschland erstellt. Auf Grund der wechselhaften Witterung und anhaltenden, teilweise heftigen Regenfällen verzögert sich der Abschluss der Ernte in allen deutschen Anbaugebieten um mehrere Wochen. In späteren Lagen und Höhenregionen (um 500 m NN) konnte noch nicht gedroschen werden.
Erntebericht 2010 Deutschland
Ernteprognose für Sommerbraugerste 2010
22.07.10 - Ersten Hochrechnungen zufolge werden auf Grund dieser Beobachtungen und der deutlich dezimierten Sommergerstenanbaufläche (ca. 350.000 ha) ca. 1,7 Mio Tonnen Sommergerste in Deutschland geerntet werden. Die niedrigen Eiweißwerte, sowie die noch sehr wage geschätzte Sortierung von durchschnittlich 84 Prozent werden voraussichtlich eine Braugerstenmenge von 1,1 Mio Tonnen ergeben. Auf Grund der schnellen Abreife sind die Bestände gesund und können in den nächsten Tagen bei trockener Witterung gedroschen und eingebracht werden.
Die Zurücknahme der Ernteprognosen in vielen europäischen Ländern sowie erste hitzebedingte Ausfälle bei der Weizenernte bieten viel Raum für Spekulation im aktuellen Getreidemarkt. Auch lassen unzureichende Maisbestände, die als Substrat für den Biogasbereich angebaut wurden, zudem preissteigernde Einflüsse auf den Getreidemarkt erkennen. Ähnlich wie im Erntejahr 2006/2007 beeinflusst fremdes Kapital die Getreidemärkte und gibt Spekulationen externen Schub. Die Ernte steht jedoch in weiten Teilen Europas erst noch bevor und belastbare Qualitäts- und Mengenergebnisse stehen erst fest, wenn das Getreide im Lager ist. Die Versorgungssicherheit der deutschen Malz- und Brauwirtschaft ist mit einer komfortablen Anschlussversorgung durch Überhänge aus dem Jahr 2009 nicht gefährdet. Der Braugerstenmarkt wird jedoch vom Weltgetreidemarkt mit nach oben gezogen, so dass aktuell mit moderat steigenden Erzeugerpreisen gerechnet werden muss.
Übersicht Sommergerste in Deutschland 2010
08.07.10 - Die Braugersten-Gemeinschaft e.V. hat rechtzeitig vor Beginn der Sommergerstenernte das Braugersten Jahrbuch 2010 veröffentlicht.
Das Jahrbuch ist auf der Internetseite der Braugerstengemeinschaft und hier als pdf-Datei verfügbar.
3. Saatenstandsbericht 2010: Gute Entwicklung der Bestände
28.06.10 - Die eher kühle und niederschlagsreiche Witterung der vergangenen Wochen haben bei den Sommergerstenbeständen in Deutschland zu einem guten Entwicklungsstand geführt. Aufgrund der überwiegend guten Wasserversorgung war die Bestockung der Pflanzen gut, so dass die Bestandesdichte der Bestände in allen deutschen Anbaugebieten als gut bis sehr gut eingestuft wird. Der ausgebrachte Stickstoff wurde zum Aufbau von Blattmasse verwandt. Die Eiweißgehalte der Braugersten aus der Ernte 2010 sollten somit bei einer weiter normalen Entwicklung im gewünschten Bereich liegen.
Übersicht
2. Saatenstandsbericht 2010 für Sommergerste
04.05.10 - Aussaat Mitte April vollständig abgeschlossen, erhebliche Flächenrückgänge, Hauptsorten Marthe, Quench, Braemar, Belana und NFC Tipple.
Übersicht
Barth Bericht 2008/2009: China ist weltgrößter Bierkonsument
15.07.09 - Während zwischen 2003 bis 2007 die weltweite Bierproduktion um durchschnittlich 4,8 Prozent stieg, verlangsamte sich das Wachstum 2008 auf „nur“ noch 1,6 Prozent. Dies geht aus dem neuesten Barth-Bericht Hopfen 2008/2009 der Nürnberger Hopfenhandelsfirma Joh. Barth & Sohn hervor. Insgesamt wurden weltweit mehr als 1,8 Milliarden Hektoliter gebraut. Das entspricht in etwa der 17fachen Produktionsmenge Deutschlands. Allerdings gebe es deutliche Hinweise, dass sich die Weltwirtschaftskrise auch negativ auf den Bierkonsum auswirken werde, so Regine Barth, Geschäftsführende Gesellschafterin von Joh. Barth & Sohn.
Bericht über die Sommergerstenernte 2008 in der EU
03.09.08 - So heterogen wie die Sommergerstenaussaat in Europa begonnen hat, wird offensichtlich auch die Ernte ausfallen. Noch sind nicht alle Felder geräumt. Die ersten vorläufigen Ergebnisse zeigen sehr unterschiedliche Werte. Dennoch wird von einem Überschuss an Braugerste in Europa gesprochen. Krankheiten oder Fusarien sind in der Regel nur am Rande ein Thema.
Vorläufiger Erntebericht über die Braugerstenernte 2008 in Deutschland
03.09.08 - In weiten Teilen Deutschlands ist die Braugerstenernte trotz später Aussaat und witterungsbedingten Ernteunterbrechungen abgeschlossen. Lediglich in spät ausgesäten Mittelgebirgslagen sind die Erntearbeiten noch im Gange.
Euromalt-Memorandum: Die europäische Braugerstenernte 2007
23.11.07 - Im letzten Jahr hat EUROMALT, die gemeinsame Vertretung der europäischen Malzindustrie mit Sitz in Brüssel, ein Memorandum veröffentlicht, welches die Auswirkungen der schwierigen Braugersten Ernte des Jahres 2006 erläuterte. Alle Beteiligten hofften, dass es sich um eine einmalige Erscheinung handelte. Und alle täuschten sich. Heute zeigt sich, dass die Braugersten der Ernte 2007 wesentlich problematischer sind, als die der Kampagne 2006. Wir müssen dieses Jahr eine sowohl qualitativ als auch quantitativ sehr problematische europäischen Braugerstenernte verarbeiten. Gleichzeitig sehen wir uns mit einem extrem volatilen Weltgetreidemarkt konfrontiert, der den weltweiten Bedarf nicht decken wird. Die Auswirkungen werden sehr viel weitreichender und technologisch anspruchsvoller sein, als die des letzten Jahres.
Euromalt-Memorandum: Die europäische Braugerstenernte 2006
13.12.06 - Euromalt, die europäische Vertretung der Malzindustrie in der EU, hat sich entschieden das folgende Memorandum zu veröffentlichen, das sich mit den Herausforderungen beschäftigt, vor die unsere Industrie als Konsequenz der katastrophalen europäischen Getreideernte in 2006 gestellt ist. Die Entscheidung, dieses Memorandum zu veröffentlichen, wurde während der außerordentlichen Euromalt Braugerstensitzung am 8. November 2006 in Brüssel getroffen.
Viel wurde bereits veröffentlicht und viel wird noch veröffentlicht werden über die Konsequenzen dessen, was im August dieses Jahres passiert ist. In diesem kurzen Memorandum wollen wir zu erklären versuchen, was mit unserem Rohstoff Braugerste passiert ist und was die Konsequenzen für unsere Branche sein werden.
Die neue Kennzeichnung (EU 1829/2003, 1830/2003)
01.01.08 - EU-Verordnung 1829/2003 (Kennzeichnung) und 1830/2003 (Rückverfolgbarkeit) seit 7.11.2003 in Kraft.
Bestätigung zur Verordnung (EG) 1829/2003 und 1830/2003
01.01.08 - Keine genveränderten Rohstoffe bei BESTMALZ
01.12.06 - Erläuterungen zur EG-Verordnung 178/2002 vom 12. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts und zur Lebensmittelsicherheit
Europäischer Kodex der guten Handelspraxis
01.08.06 - COCERAL, der europäische Verband des Handels mit Getreide, Ölsaaten, Futtermitteln, Olivenöl, Ölen und Fetten und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln unterstützt die Idee und das Konzept eines Sicherheitssystems, welches alle Stufen der Futter- und Lebensmittelkette abdeckt.
Aktuelle Öffnungszeiten Getreideannahme (Stand 26.03.2012)
26.03.12 - Hier finden Sie die aktuellen Öffnungszeiten für die Getreideannahme in unseren Mälzereien.
Da sich die Zeiten kurzfristig ändern können, empfehlen wir eine vorherige telefonische Anmeldung.
02.02.12 - Murmeltiertag in Punxsutawney, Pennsylvania ist jedes Jahr am 2. Februar - Murmeltier Phils berühmter Wetterbericht zur Dauer des Winters
27.06.11 - Siebenschläfer am 27. Juni ist ein Tag mit großer Bedeutung für das Wetter des Jahres. Auch zu diesem Tag gab es eine Fülle von Bauernregeln, die in Abhängigkeit vom Wetter am Siebenschläfertag das Wetter für die kommenden Wochen zu bestimmen versuchten. So heißt es etwa: "Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, so regnets vier ganze Wochen". Man konnte also nur hoffen, daß am Siebenschläfertag schönes Wetter war, so brauchten die Bauern sich nicht um ihre Ernte zu sorgen.
10.02.10 - Laut einer US-Studie ist Bier ein besonders guter Lieferant für Silizium. Silizium ist im menschlichen Körper verantwortlich für die Knochenbildung. Wissenschaftler der University of California in Davis haben herausgefunden das Silizium im Bier in Form von gelöster Kieselsäure vorkommt. Rund die Hälfte des im Bier enthaltenen Siliziums sei laut den Wissenschaftlern bioverfügbar.
22.05.08 - Studie: Gerstensaft schützt vor Krankheiten und steigert die Intelligenz.
Hamburg - Das Geld für Praxisgebühren und teure Medikamente kann man sich in vielen Fällen getrost sparen und stattdessen lieber ein Sixpack im nächsten Getränkemarkt einkaufen. Denn Bier ist nach neuen wissenschaftlichen Untersuchungen fast schon ein Wundermittel gegen diverse Krankheiten – und es steigert sogar die Lebenserwartung und die Intelligenz. Aber natürlich muss es maßvoll genossen werden, denn die positive Wirkung schlägt sofort um, wenn man zu tief ins Glas schaut.
dass zu viel Wein das Gehirn schneller schrumpfen lässt als Bier
20.03.08 - Übermäßgier Weinkonsum schädigt das menschliche Gehirn wesentlich mehr als Bier. Das ergab eine Studie von Wissenschaftlern mit Versuchspersonen. Dabei untersuchten die Forscher diejenige Gehirnregion der Probanden, die wichtig für die Gedächtnisleistung ist. Ergebnis: Bei Weintrinkern verkleinert sich das Gehirn schneller.
Bier ist gut für die Gesundheit
29.01.08 - Nationale und internationale Studien haben in den letzten Jahren wiederholt gezeigt, dass mäßiger Alkoholgenuss sich insbesondere auf das Herz-Kreislauf-System günstig auswirkt. Auch aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist deutsches Bier ein hochwertiges Getränk und Lebensmittel. Es ist rein pflanzlich und sein Alkoholanteil von 5% liegt deutlich niedriger als bei Wein.
Benjamin Franklin gesagt hat...
02.01.08 - "Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.“
13.04.07 - Wissen Sie eigentlich, warum man beim Trinken anstößt? Und warum es dabei früher oft ums Ganze ging?
dass der Staatshaushalt ausgeglichen sein sollte?
01.12.06 - Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen verringert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll. Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben.
Marcus Tullius Cicero 55 v. Chr.
Spanier waren erste Bierbrauer
21.10.06 - Die Vorfahren der heutigen Spanier brauten schon vor 5 000 Jahren Bier, berichtete die Tageszeitung Periodico am Mittwoch, dem 6. Oktober 2004. Sie tranken Jahrhunderte, bevor Wein populär wurde, starkes Bier.
Sieben Vorurteile gegen Bier – und die ultimative Richtigstellung
20.10.06 - Bier macht dick, ein Pils braucht sieben Minuten, und Bier ist sowieso nur was für Männer? – Eine Menge Vorurteile gibt es über das Bier, das beliebteste alkoholische Getränk der Deutschen. Doch was stimmt wirklich? Experten geben Auskunft.
02.09.06 - Kann man ausschließlich von Bier leben? - Der "New Scientist" berichtet über einen entsprechenden Versuch im 18. Jahrhundert. Während des Siebenjährigen Krieges stellte demnach John Clephane, ein Arzt der englischen Flotte, folgendes Experiment an: Drei Schiffe wurden von England nach Amerika geschickt, eins davon, die Grampus, wurde mit großen Mengen von Bier bedacht. Die beiden anderen Schiffe, die Daedalus und die Tortoise, wurden mit den üblichen geistigen Getränken ausgestattet.
03.08.06 - Biergenuss und Spitzengastronomie genießen bei uns eine lange Tradition. In Deutschland hat sich eine Ess- und Trinkkultur entwickelt, die Kenner und Genießer im In- und Ausland außerordentlich zu schätzen wissen. Deutsches Bier ist diesbezüglich unbestritten eine kulinarische Bereicherung für jede Gourmet-Küche. Spitzenköche wissen längst um die geschmacklichen Raffinessen der verschiedenen Biere zur Abrundung ihrer Kochkünste.
Biermythen: Stimmt es oder stimmt es nicht?
18.06.06 -
26.05.06 - Was wissen Sie über Bier? Testen Sie Ihre Kenntnisse mit dem großen Bier-Test von manager-magazin.de.
Bier ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Wissen Sie, welche Marke weltweit am meisten getrunken wird, wann das Reinheitsgebot erlassen wurde und wo das größte Hopfenanbaugebiet liegt? Testen Sie Ihre Kenntnisse über Bier, seine Herstellung und Geschichte.
Bier der Nubier enthielt Antibiotika
19.05.06 - Atlanta. Die alte Kultur der Nubier lebte im Gebiet des heutigen Sudan zwischen 350 und 550 n. Chr. offenbar gesund dank regelmässigem Genuss eines antibiotikahaltigen Bieres. Dies berichten Forscher der Emory-Universität um George Armelagos. Die Wissenschaftler wiesen in fast neunzig Prozent aller Knochenreste der südlich von Ägypten gedeihenden Nubierstämme Spuren von Tetrazyklin nach. Dieser auch heute medizinisch verwendete Wirkstoff wird von Streptomyces-Bakterien produziert. Wahrscheinlich fanden sich die bodenlebenden Keime in den typischen, zur Vorratshaltung genutzten Gefässen aus getrocknetem Schlamm. Darin aufbewahrte, mit Streptomyces-Keimen vermischte Getreidekörner verarbeiteten die Nubier zu einem Teig, kochten diesen kurz auf und vergoren ihn anschliessend zu Bier.
Neues für Diabetiker: 20 g Alkohol/ Tag sind okay
16.04.06 - Diabetiker können täglich rund 20 Gramm Alkohol zu sich nehmen, ohne ihrem Stoffwechsel zu schaden. Darauf weist die "Ärzte Zeitung" hin.
Bier besser für die Linie als Wein?
23.03.06 - Bier hat zu Unrecht den Ruf, dick zu machen. Schuld sind vielmehr der Lebensstil der Biertrinker und die fetten Snacks, die oft abends dazu gegessen werden. Diese These ist der zentrale Punkt einer Kampagne, mit welcher die British Beer and Pub Association (BBPA) Frauen überzeugen möchte, von Wein auf Bier umzusteigen.
20.02.06 - Bei Erkältungen kann warmes Bier helfen. Das alte Hausmittel lindert nicht nur den Schnupfen, sondern enthält auch ätherische Öle und Bitterstoffe, die einen stark beruhigenden und Schlaf fördernden Effekt haben. Außerdem wirken die Bitterstoffe antibakteriell und bekämpfen Krankheitserreger.
Mässiger Alkoholkonsum verringert Wahrscheinlichkeit einer Osteoporose
01.02.06 - Mäßiger Alkoholkonsum von Frauen ist nicht schädlich für die Gesundheit des Knochengerüstes und kann sogar eine nützliche Wirkung haben. Dies geht aus einer Studie unter der Leitung von Dr. Tim Spector vom St. Thomas Hospital in London hervor.
Ein Bier trinken um nichts zu vergessen
01.02.06 - Die meisten Studien (aber nicht alle) in Bezug auf die intellektuellen Funktionen haben nachgewiesen, dass mäßige Trinker bei kognitiven Tests bessere Resultate erzielen, während starke Trinker verminderte intellektuelle Funktionen zeigen. Ein neue umfangreiche Studie führt zu denselben Ergebnissen. Die Ursache des Phänomens bleibt unsicher.
Der natürliche Schönheitsbrunnen: Bierhefe
22.01.06 - (openPR) - Bierhefe ist eine natürliche und reichhaltige Quelle der B- Vitamine B2, B6, Biotin, Niacin, Folsäure und Pantothensäure, die für gesunde Haut, Haare und Nägel wichtig sind, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Sie sind für zahlreiche Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper verantwortlich und sorgen für optimales Wachstum und Festigkeit von Haut, Haaren und Nägeln.
Diabetes: Mäßig Alkohol kann vorbeugen
10.01.06 - Abstinenzler und Vieltrinker im Nachteil.
Kochen mit Bier - Fast vergessene Rezepte neu entdecken
04.01.06 - Flensburg (ddp). Gutes Bier ist nicht nur als Getränk ein Genuss. Es lässt sich mit ihm auch hervorragend kochen. «Bier ist gewissermaßen das älteste Gewürz der Welt. Und heute bringt diese Kochweise wieder etwas Abwechslung auf den Tisch», sagt Hartmut B. Klinger, Co-Autor von «Brau-Meisterküche. Das Bier Kochbuch».
dass früher Gerste als Zahlungsmittel fungierte
01.01.06 - Im Alten Ägypten und im Alten Mesopotamien hat man Gerste nicht nur als Getreide verwendet, um daraus Brot zu backen oder Bier zu brauen. Erstmals in der Geschichte der Menschheit benutzten die Verwaltungsbeamten die Gerste wie ein Girokonto. Das Korn einer Stadt lag in den Speichern wohl verwahrt. Gleichzeitig zirkulierten jedoch Anweisungen auf bestimmte Mengen daraus in der Stadt.
dass Biertrinker besser verdienen
01.01.06 - Eine kanadische Studie belegt, wer regelmäßig mäßig Alkohol trinkt, verdient rund 10% mehr als solche Menschen, die nie Alkohol trinken.
Geschichten um eine Pflanze: Hopfen
01.01.06 - Als Nutzpflanze wird Hopfen seit Jahrhunderten für die Bierherstellung verwendet, aber nur wenige wissen, dass er noch viele andere interessante Seiten hat. Bereits im März wird das erste Produkt der Pflanze - die ersten Sprossen - geerntet und in Feinschmeckerrestaurants als Hopfenspargel verarbeitet. Zeitrafferaufnahmen zeigen das raffinierte, rasante Wachstum der Schlingpflanze, die an manchen Tagen bis zu einem halben Meter wächst.
warum man in bayerische Biergärten das Essen selbst mitbringen darf?
01.01.06 - Bevor der Kühlschrank erfunden war, durfte Bier nur zwischen dem Hl. Michael (29.9.) und dem Hl. Georg (23.4.) gebraut werden. Doch den Münchener Brauern war das nicht genug, und sie lösten das Kühlproblem auf ihre Weise.
01.01.06 - Das im Bier enthaltene Silizium fördert den Knochenaufbau und schützt so vor Osteoporose.
17.05.12 - Im Weinland Italien entwickelt sich auf dem Biermarkt ein neuer Trend - seit einigen Jahren entstehen mehr und mehr kleine Qualitätsbrauereien, die die Braukunst wieder als Handwerk entdecken. Eine junge Generation Brauer mit Leidenschaft und Phantasie versucht mit kleinen lokalen Brauereien gegen die Kolonialisierung durch die deutsche Bierkultur anzutreten. Die Mikro-Hersteller machen ihr Bier all'italiana, indem sie lokale Zutaten verwenden wie Kastanien, Dinkel und mediterrane Kräuter. Bei Amarcord setzt man zum Beispiel saure Wildkirschen und -pflaumen zu. Mittlerweile werden einige der Biere bis in die USA und Südamerika exporiert. [mehr]
17.05.12 - Die Getreideexporte aus der Ukraine und Russland zeigen eine uneinheitliche Tendenz. Während Russland zuletzt mehr Ware ausführte, verzeichnet die Ukraine Rückgänge. Russland hat im April insgesamt 2 Mio. t Getreide exportiert und damit 0,4 Mio. t mehr als im Vormonat März. In der Ukraine hingegen gingen die Ausfuhren im April um 0,7 Mio. t gegenüber März zurück auf 2 Mio. t, berichtet das französische Analystenhaus Agritel. Während Russland hauptsächlich Weizen ins Ausland lieferte, hat die Ukraine in den vergangenen sechs Monaten überwiegend Mais verladen. [mehr]
16.05.12 - Seit 2011 arbeitet die Ganter Brauerei daran sich vollständig zu einer Öko-Brauerei mit mit keinen Emissionen zu entwickeln. Unterstützt wird die Brauerei dabei durch das Fraunhofer ISE. Ein Jahr nach Abschluss einiger Modernisierungsmaßnahmen können bereits deutliche ökologische wie ökonomische Effekte nachgewiesen werden. Nächste schritte sind neben der Einspeisung der Prozess-Wärme in ein Nahwärmenetz Überlegungen ein Blockheizkraftwerk und Geothermie über die eigenen Tiefbrunnen. Auch die Solaranlagen auf den Gebäuden sollen erweitert werden. Mittelfristiges Ziel ist es ein Mini-Campus zu erschaffen: das Ganter-Areal zum Arbeiten, Lernen, Wohnen und Leben. [mehr]